IÖ Ashoka Visionary Programm für Führungskräfte von entwicklungspolitischen NGOs - Powering Social Entrepreneurship for Development



Projektträger: Ashoka gemeinnützige GmbHLand: Austria Fördersumme: € 20.665,00Beginn: 01.07.2016Ende: 30.06.2017

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Ashoka Visionary Program ist ein einzigartiges Program um Führungskräfte aus der Wirtschaft, öffentlichen Institutionen und NGOs in das Thema Social Entrepreneurship eintauchen zu lassen, mit dem Ziel sozialunternehmerische Ansätze zurück in die eigene Organisation zu bringen. Aufgrund des rasant-wachsenden Zugangs von klassischen NGOs wirtschaftlich aktiv zu werden und einnahmensgenerierende Tätigkeiten aufzunehmen, ist Wissen, Know-How und Kapazitätenaufbau in entwicklungspolitischen Organisation besonders relevant.


Erwartete Ergebnisse


Drei Führungskräfte aus entwicklungspolitischen NGOs erhalten die Fähigkeiten und Netzwerke sozialunternehmerische Initiativen zu entwickeln und umzusetzen. Damit werden ihre Organisationen Treiber sozialunternehmerischer Innovation. Zudem steigt das Bewußtstein für die Potenziale von Sozialunternehmertum in der Entwicklungszusammenarbeit durch pilotierte Leuchtturmprojekte, die die Selbstbestimmtheit der NGOs durch wirtschaftliche Tätigkeit stärken.


Zielgruppe


Zielgruppe sind spezifisch die Führungskräfte, die sich mit Sozialem Unternehmertum auseinandersetzen. Identifizierte Barrieren für entwicklungspolitische NGOs und deren Führungskräfte um sich dem Thema zu widmen, sind:

a) Know-How zu Social Entrepreneurship;

b) Kapazitäten und Ansätze um Sozialunternehmertum in die Programmentwicklung zu integrieren;

c) Zugang zu sozialunternehmerischen Innovationen die über die eigene Organisation skaliert werden können;

d) Zugang zu Experten und zentralen Akteuren der globalen Social Entrepreneurship Akteurs-Landschaft;

e) Experimentierräume um neue sozialunternehmerische Ansätze zu entwicklen und zu testen;

f) Funding für Weiterbildung.


Maßnahmen


1. Öffentlichkeit: Durch die Kooperation wird das Potenzial und die Rolle von Sozialunternehmertum zur Lösung von Problemen in Entwicklungs- und Schwellenländern im entwicklungspolitischen Sektor gestärkt.

2. Kompetenzaufbau: 3 Führungskräfte aus entwicklungspolitischen NGOs in Österreich nehmen an dem Ashoka Visionary Program teil. Sie erhalten umfangreiches Know-How und Expertise zur Entwicklung sozialunternehmerischer Ansätze und zum „Mainstreaming“ von Sozialunternehmertum in die eigenen Programme.

3. Netzwerkaufbau: Die drei Führungskräfte werden aktiv bei der Identifizierung und Entwicklung von neuen Ansätzen und sektorübergreifenden Partnerschaften unterstützt, und werden begleitet, das globale Netzwerk von Ashoka zur Weiterentwicklung Ihrer Programme zu nützen.

4. Gemeinschaft: Nach Beendigung des Visionary Programms sind die drei Führungskräfte Teil eines wachsenden peer-to-peer Netzwerks („Alumni Vereins“) an sozialunternehmerischen Akteuren aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Staat.

5. Pilotierung: Öffentlichkeitsarbeit, Kompetenz- und Netzwerkaufbau sollen die drei Führungskräfte befähigen sozialunternehmerische Ansätze in die Programme entwicklungspolitischer NGOs zu integrieren und sozialunternehmerische Initiativen zu pilotieren. Eine Evaluierung am Ende des Ashoka Visionary Programms und ein Jahr nach Absolvierung des Visionary Programs wird die Auswirkung des Programms erheben.


Hintergrundinformation


Als Weiterführung und Intensivierung des Projekts 2804-00/2015 und in Hinblick auf die im Herbst 2016 startende Skalierungsagentur Projekt (2550-00/2016) werden Synergien geschaffen, um bei entwicklungspolitischen NGOs "Social Intrapreneure" zu schaffen. Das Ashoka Visionary Program dient als Bildungs- und Projektentwicklungslabor für diese Institutionen, die erst jetzt zu diesem Bereich arbeiten.

Projektnummer2804-02/2016
MittelherkunftOEZA
Sektor Industrie und Gewerbe
Tied20665
ModalitätProject-type interventions
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.