IÖ; Sustainable Development Hub



Projektträger: Arbeitsgemeinschaft - Impact Hub Vienna GmbHLand: Austria Fördersumme: € 1.469.328,00Beginn: 01.12.2020Ende: 30.11.2023

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Ziel des Vorhabens ist die Schaffung eines Ökosystems für Innovatoren, Unternehmen und Vermittler um gemeinsam innovative Ideen und Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung zu schaffen (co-create), die zu den SDGs der Vereinten Nationen beitragen.


Erwartete Ergebnisse


Das Ziel ist erreicht,

- wenn ein Sustainable Development Hub aufgebaut wurde, der systematisch innovative und wirtschaftlich nachhaltige Projekte,, unterstützt, welche einen Beitrag zur Erreichung der SDGs leisten.

- wenn ein Business Inkubator aufgebaut wurde und durch Co-Creation SMEs mit Kooperationspartnern und Geldgebern zusammenbringt.

- wenn sich der Business Inkubator und der Sustainable Development Hub mit einem nachhaltigen Geschäftsmodell selbst finanzieren kann.


Zielgruppe


Zielgruppe des Vorhabens sind Unternehmen, Start-ups, Universitäten, Investoren, CSOs, internationale Organisationen und staatliche Organisationen.

Im Vollbetrieb soll der Hub jährlich 50-100 Bewerbungen für das Inkubationsprogramm anziehen und 10-20 Projekte in das Programm aufnehmen.

Der Hub wird in Wien aufgesetzt.


Maßnahmen


Die erwarteten Ergebnisse bewegen sich auf zwei Ebenen:

1) Zum einen wird ein Business Inkubator aufgebaut , der mit einem systematischen Angebot für F&E-basierte, innovative Projektideen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit mit positiven Beitrag zu den UN SDG´s als Anlaufstelle wird. Dieser Inkubator wird durch ein vielfältiges Angebot an ExpertInnen-Know How, durch Soft-Landing-Angebote in den Zielländern und nicht zuletzt durch Vernetzungsmöglichkeiten mit wichtigen Stakeholdern im Bereich der Technologieentwicklung und im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, erstmals Unterstützung für Entrepreneure und Startups aus ganz Europa bieten.

2) Zum anderen wird parallel zum Aufbau des Inkubators ein Ecosystem an innovativen Akteuren in einem partnerschaftlichen System entstehen. Inkubator und Ecosystem, die Bausteine des „Sustainable Development Hub“ werden einerseits den Entrepreneuren, Startups und anderen Innovatoren Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projektideen bieten, und andererseits auch ganz gezielt „Co-Creation-Situationen“ mit etablierten Unternehmen, Intermediären und Geldgebern initiieren. Durch die Bündelung gleichgerichteter Interessen sind einzigartige, ökonomisch sinnvollere und nachhaltige Innovationen für Entwicklungsländer zu erwarten und gleichzeitig ergeben sich für die Hub-Partner vermehrt Möglichkeiten eines wirtschaftlich sinnvollen Engagements in den Zielländern.


Hintergrundinformation


Die Projektpartner glauben, dass es zur Erreichung der Ziele der SDG´s mehr Innovationen benötigt. Gleichzeitig sehen wir in mehreren Startup Ökosystemen einen beginnenden (auch generell gesellschaftspolitischen) Trend, der Entrepreneure und andere innovative Akteure vermehrt Projektideen zur Unterstützung der SDG´s hervorbringen lässt. Die Strukturen für eine systematische inhaltliche und auch finanzielle Unterstützung solcher Vorhaben sind allerdings noch nicht greifbar. Der Zeitpunkt für den Aufbau eines Hubs zur Unterstützung dieser Vorhaben und das Aufzeigen geeigneter Vorgangsweisen für die Umsetzung innovativer und gleichzeitig wirtschaftlich nachhaltiger Projektideen zur Unterstützung der SDG´s erscheint daher als richtig und könnte europaweit als ein Role Model in einer beginnenden Dynamik dienen.

Projektnummer2804-02/2019
MittelherkunftOEZA
Sektor Geschäftwesen und andere Leistungen
Tied1469328
ModalitätProject-type interventions
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.