Kinderschutz im Reisegepäck? - Kinderschutzstandards für Freiwilligeneinsätze im Ausland



Projektträger: ECPAT Österreich - Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Rechte der Kinder vor Sexueller AusbeutungLand: Austria Fördersumme: € 25.000,00Beginn: 01.05.2016Ende: 31.01.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


ECPAT Österreich ist ein Bündnis von 12 Nichtregierungsorganisationen, das sich für Kinderrechte und Entwicklungszusammenarbeit engagiert. Das Projekt fokussiert sich auf den Bereich der Freiwilligeneinsätze und möchte in diesem Rahmen die Etablierung von Kinderschutzrichtlinien in der Freiwilligenarbeit forcieren. Kommerzielle sowie nicht kommerzielle Anbieter von Freiwilligeneinsätzen sollen über den Status-quo sowie über Möglichkeiten zur Förderung von Kinderrechten informiert werden. Die Zielgruppen werden zu Themen rund um den Kinderschutz sensibilisiert. Dadurch soll einer Ausbeutung von Kindern entgegengetreten werden.


Erwartete Ergebnisse


Mind. 5 Schulungen zu Kinderschutzrichtlinien für Mitarbeitende von kommerziellen und nicht-kommerziellen Anbietern von Freiwilligeneinsätzen wurden durchgeführt. Ein Trainingshandbuch (Druck von 50 Stück) sowie Infoflyer für Freiwillige (Druck von 10.000 Infoflyern) sind erarbeitet und ein Informationstool (eLearning, Webinar) erstellt. 6 redaktionelle Beiträge in Fachmagazinen (z.B. traveller) sind publiziert. Mindestens 2 Reiseveranstalter sind bereit die Umsetzung neuer Standards zu testen. 3 Runde Tische mit VertreterInnen der Zielgruppen wurden abgehalten.


Zielgruppe


Zu den Zielgruppen gehören kommerzielle und nicht kommerzielle Anbieter von Freiwilligeneinsätzen, Jugendliche bzw. junge Erwachsene, die an solchen Einsätzen teilnehmen, SchülerInnen sowie Lehrende an Tourismusschulen.


Maßnahmen


Die Maßnahmen umfassen Schulungen für kommerzielle und nicht kommerzielle Anbieter von Freiwilligeneinsätze über die Zusammenhänge von Kinderschutz und Auslandsaufenthalten sowie die Bereitstellung und Verbreitung von Materialen (Trainingshandbuch, Flyer, elektronisches Informationstool etc).


Hintergrundinformation


Das Projekt wird im Rahmen des EPOL-Schwerpunktes 2016 „Jugend und Ehrenamt“ umgesetzt.

Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvoumen von Euro 27.800 mit Euro 25.000 (89,93%) gefördert.

 

Projektnummer2397-16/2016
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied25000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.