Klima statt Armut - Bildungs- und Aktionsprogramm für Klimagerechtigkeit



Projektträger: NFI - Naturfreunde InternationaleLand: Austria Fördersumme: € 75.000,00Beginn: 13.05.2011Ende: 12.05.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das EU-kofinanzierte Projekt verbindet in einem Bildungsprogramm die Themenfelder Klimaschutz und Globales Handeln. Es bietet Umweltbeauftragten und UmweltkoordinatorInnen aus Tourismusunternehmen, Sozialwirtschaft, Umweltverbänden, Gemeinden sowie Kirchen ein qualifiziertes Weiterbildungsprogramm zu ¿PromotorInnen für Klimagerechtigkeit'. Zentrales Element ist das Konzept der Klimagerechtigkeit, welches allen Menschen das Recht auf die gleiche Menge an Treibhausgasemissionen zugesteht. Die Zielgruppen werden für die globale Dimension des Umwelt- und Klimamanagements sensibilisiert und lernen anhand von Beispielen Handlungsmöglichkeiten kennen. Konkret wird vorgestellt, wie durch Klimakompensationen, Projektpartnerschaften, Ressourcennutzung, Emissions-einsparungen, Beschaffungswesen und ethische Geldanlagen Impulse für eine Verbesserung der Situation in den Ländern des Südens gesetzt werden können. Das Projekt umfasst mehrere Arbeitsfelder. Ein qualifiziertes Weiterbildungsangebot für Fachkräfte wird entwickelt, dabei wird u.a. ein geographisches Modul zu Sub-Sahara-Afrika erarbeitet. Der Transfer auf die unterschiedlichen europäischen Kontexte/Länder (inkl. Übersetzung der Module/Inhalte ins Englische und Französische) findet statt. Eine E-Learning-Plattform und Schulungsmaterialien werden bereitgestellt. In onlinebasierten Kursen mit Präsenzveranstaltungen werden ¿PromotorInnen für Klimagerechtigkeit' ausgebildet. Aktionstage oder Eine-Welt-Projekttage werden durch die ¿PromotorInnen' im Rahmen der Weiterbildung durchgeführt.


Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von EUR 75.000,- (8,68 % des Gesamtprojektvolumens) gefördert. (Laufzeit: 3 Jahre)

Projektnummer2401-17/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.