Living Tebogo: Zubau am Kinderbehindertenheim Tebogo



Projektträger: Kunst Universität Linz (Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung) / Abteilung die Architektur, Prof. Roland GnaigerLand: South Africa Fördersumme: € 14.950,00Beginn: 01.01.2005Ende: 30.10.2005

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Stundenten der Kunstuniversität Linz entwerfen und planen gemeinsam mit lokalen Partnern im Zuge ihrer Ausbildung die Erweiterung eines Heimes - Tebogoe - Home for handicapped children - für Kinder mit geistig und körperlichen Behinderungen mit der Zielsetzung einen kind- und behindertengerechten Ort auf architektonisch hohem Niveau zu schaffen - unter der Präsmisse - inmitten eines Umfelds aus Wellblechhütten Identität, Schutz und Geborgenheit zu vermitteln. Bauvorhaben in Entwicklungsländern haben ihre Schwerpunkte meist ausschliesslich in der funktionalen-sozialen Integration der Bauwerke. Die besonderen, lokalen (Material-) Ressourcen, die örtlichen Klimaverhältnisse sowie die baukulturellen Bedingungen bleiben weitgehen unberücksichtigt.


Die Studenten führen sowohl Entwurf und Planung, Baustellenvorbereitung als auch die Umsetzung der Bauaufgabe im Februar / März 2005 durch. Bis Mitte Oktober 2005 wird die Dokumentation abgeschlossen sein und das Projekt, dessen Planung, Durchführung und erreichten Resulatate, wird im Rahmen einer Ausstellung an der Kunst Uni Linz präsentiert werden.


Das Projektbudget des Vorhabens beträgt ¿ 130.089,-- und wird mit ein Betrag von ¿ 14.950,-- aus Mittel der OEZA gefördert. Weitere Frödergeber sind das Land Oberösterreich, die Stadt Linz, das Studienrichtungsbudget und private Geld- und Sachspenden. Was die Arbeitsleistungen, die Reisekosten und Aufenthaltskosten der StudentInnen betrifft, so wurden diese alle durch Eigenleistungen erbracht.


Mit dem Kinderheim in Johannesburg soll bewiesen werden, dass Wohnen auch unter extremen Klimaverhältnissen ohne Einsatz von Fremdenergie komfortable gestaltbar ist und dies unter Verwendung loak produzierter oder teils kostenlos vorhandener Materialien (Lehm, Gras, luftgetrocknete Betonziegel, Äste etc).

Projektnummer2260-02/2005
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.