Mehr (be)wirken! Österreichische NRO und Development Effectiveness



Projektträger: Globale Verantwortung - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre HilfeLand: Austria Fördersumme: € 94.000,00Beginn: 01.01.2011Ende: 31.01.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt "Mehr (be)wirken! Österreichische NRO und Development Effectiveness" ist die Fortsetzung des im Dezember 2010 abgeschlossenen und ebenfalls von der OEZA finanzierten Projektes "CSO Development Effectiveness in Österreich 2009/10".

Das erste Projekt hatte zum Ziel, die österreichischen entwicklungspolitischen und humanitären NRO durch Informationsvermittlung für die Thematik Aid- bzw. Development Effectiveness zu sensibilisieren und die Relevanz der Wirksamkeitsdebatte für NRO zu vermitteln.


Oberziel des vorliegenden Projektes ist es, dass österreichische entwicklungspolitische und humanitäre NRO aktiv den größtmöglichen Anteil zu wirksamer EZA leisten. Dafür ist einerseits die Auseinandersetzung mit der eigenen Leistung notwendig. Das bereits vorhandene Wissen bzw. die schon erarbeiteten Inhalte dazu werden auf die Ebene der Anwendung gebracht. Das erste Unterziel ist also, dass österreichische NRO größtmögliche Wirksamkeit/Qualität ihrer eigenen Arbeit erreichen und sichtbar machen. Die Bemühungen der NRO um ihre Wirksamkeit sind nur erfolgreich, wenn sie in Strukturen eingebettet sind, die wirksame EZA überhaupt ermöglichen. Diese Strukturen gilt es mit zu gestalten. Das zweite Unterziel ist demnach, dass österreichische entwicklungspolitische und humanitäre NRO sich aktiv am Gestaltungsprozess zur EZA-Architektur beteiligen.

Als KooperationspartnerInnen fungieren KOO und ÖFSE, DialogpartnerInnen sind die Projekt begleitende Steering Group, Concord, Open Forum, Better Aid, WIDE, AG Gender, OEZA und weitere.


Die beiden Projekte der AG Globalen Verantwortung fügen sich in das Interesse der OEZA ein, den Gesamtprozess zur Umsetzung der Pariser Erklärung und zur Qualitätssteigerung von EZA zu unterstützen. Sowohl das Open Forum, als auch die Better Aid Kampagne von IBON, die sich auch mit der Stärkung der Zivilgesellschaft auseinandersetzt, werden von der OEZA unterstützt.

Projektnummer2524-01/2011
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere multisektorielle Maßnahmen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.