'Mein Recht auf meine Zukunft' - Frauen für den Frieden



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Palestinian Territories Fördersumme: € 93.700,00Beginn: 01.04.2015Ende: 31.03.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt zielt darauf ab, eine starke und politisch aktive palästinensische Gesellschaft aufzubauen, in der sich Frauen und Männer gleichermaßen für einen gerechten und langanhaltenden Frieden einsetzen.

Im Besonderen wird die Rolle von Frauen in der Friedenskonsolidierung gefördert, indem die Wichtigkeit ihrer politischen Repräsentation und die sich verändernden sozialen Normen im Hinblick auf Frauen in der Politik hervorgehoben werden. Frauen werden dabei unterstützt, ihren Einfluss in politischen Parteien zu stärken und in ihren Gemeinden politisch aktiv zu werden. Das Ziel dabei ist, den Beitrag von Frauen, die momentan von Friedensverhandlungen ausgeschlossen sind, an der Friedenskonsolidierung zu erhöhen.

CARE und die lokale Partnerorganisation ‚Women’s Affairs Technical Committee‘ (WATC) werden mit 200 jungen FriedensaktivistInnen, Männern und Frauen (‚Peace Activists‘), 50 MedienstudentInnen und 20 VertreterInnen von Gemeinden, die bereits Kapazitäten im Bereich Frauenrechte und Mobilisierung von Gemeinden haben, zusammenarbeiten. Die GemeindevertreterInnen sind politische AktivistInnen, die sich als VermittlerInnen in Gruppen von jeweils 10 jungen AktivistInnen und MedienstudentInnen zusammengetan haben. Die Gruppen werden in ihren Netzwerken und Gemeinden ca. 4.000 Personen erreichen.

Erwartete Resultate:

1) Frauen werden dabei unterstützt, aktiv in politischen Parteien teilzunehmen und friedliche Formen der Konfliktlösung zu fördern.

2) Ausgewählte Medien fördern aktiv die politische Partizipation von Frauen und unterstützen ihre zentrale Rolle in der Friedenskonsolidierung und Konfliktlösung.

3) Junge AktivistInnen, vor allem junge Frauen aus 20 vom Konflikt betroffenen Gemeinden, haben ein gestärktes politisches Bewusstsein und mehr Selbstvertrauen. Sie nehmen eine aktive Rolle in der Mobilisierung ein und tragen zu mehr Frieden und Sicherheit in den palästinensischen Gebieten bei.

Projektnummer2325-10/2015
MittelherkunftOEZA
Sektor Frieden und Sicherheit
Tied0
ModalitätProject-type interventions
Marker Gender: 2, Democracy: 2, Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.