Mobilisierung der Zivilgesellschaft im Landwirtschaftsbereich



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Egypt Fördersumme: € 60.000,00Beginn: 01.04.2015Ende: 31.03.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist die Stärkung der Zivilgesellschaft und der Regierungsbehörden in den Gouvernements Beni-Suef und Minya südlich von Kairo, um eine strukturierte und inklusive Reform im Landwirtschaftssektor voranzutreiben.

Das politische System und der institutionelle Rahmen, welche den Landwirtschaftsbereich in Ägypten regeln, wurden als größtes Hindernis für seine Entwicklung identifiziert. Existierende Strategien werden mangelhaft umgesetzt; landwirtschaftliche Kooperativen leiden an einer schlechten internen Administration und die Gesetzgebung entspricht nicht den tatsächlichen Bedürfnissen. Die Interessensvertretung der Bauern und Bäuerinnen ist sehr schwach; insbesondere Bäuerinnen sind an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Frauen sind im Landwirtschaftsbereich auf institutioneller Ebene schlecht eingebunden und haben kaum die Möglichkeit, Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen.

Resultate:

1: Gestärkte Kapazitäten lokaler ZivilgesellschaftsakteurInnen, um inklusive Verwaltungsstrukturen (interne und externe) aufzubauen.

2: Erhöhte Kapazitäten, Wissen und Verständnis der lokalen Behörden, um sich gemeinsam mit der Zivilgesellschaft im Landwirtschaftssektor zu engagieren.

3: Verbesserte Mechanismen der lokalen Regierungsführung und Rechenschaftspflicht innerhalb des Landwirtschaftssektors.

4: Effektiver politischer Dialog zwischen den verschiedenen AkteurInnen des Landwirtschaftssektors.

Zielgruppen:

•'16 lokale Gemeindeentwicklungsvereine (‚Community Development Associations‘) und Kooperativen, die landwirtschaftliche Dienstleistungen anbieten.

•'Mind. 30 VertreterInnen der lokalen Behörden auf Gouvernement- und Bezirksebene, die für Beratungsdienste für Bauern verantwortlich sind.

Begünstigte:

Ca. 118.000 Bauern/Bäuerinnen/LandbesitzerInnen in ausgewählten Distrikten; lokale Gemeinden in den Distrikten (ca. 1,62 Millionen Personen) profitieren von verbesserten Serviceleistungen im Landwirtschaftsbereich.

Projektnummer2325-12/2015
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied0
ModalitätProject-type interventions
Marker Gender: 1, Democracy: 2, Poverty: 2
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.