My future – who cares?



Projektträger: Arbeitsgemeinschaft - “My future–who cares?”Land: Austria Fördersumme: € 50.000,00Beginn: 01.09.2019Ende: 28.02.2020

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt "My future - Who cares?" will einen Beitrag zu erhöhtem Bewusstsein für die Bedeutung der Sustainable Development Goals, insbesondere SDG 5 „Geschlechtergleichstellung“ und die globalen Folgen lokalen Handelns leisten. CARE Österreich und das Junge Landestheater Vorarlberg veranstalten vielfältige Aktionen, bei denen Jugendliche entdecken, was sie selbst beitragen können, um die globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) zu verwirklichen und die eigene Zukunft positiv zu gestalten. Gesellschaftlich relevante Themen sollen gemeinsam erörtert, eigene Ideen entwickelt und mit den Mitteln der Kunst individuell zum Ausdruck gebracht werden.


Erwartete Ergebnisse


• 30 Aktionen zu den SDGs finden zwischen September 2019 und Jänner 2020 statt.

• Eine globale "Zukunftskonferenz" mit jungen Role Models/Key Note Speakers und „My

future – who cares?“- Night wird am 6.2.2020 im Großen Haus, Landestheater Bregenz

abgehalten.

• Ein eigens konzipiertes Theaterstück zu den SDGs wird erarbeitet, zur Premiere und an

zusätzlichen Terminen im Landestheater Bregenz gezeigt.

• Zwei Diskussionsrunden an Schulen finden auch im größeren Rahmen statt und die Eigeninitiativen der Schulen (Open Space) werden einem breiteren Personenkreis

zugänglich gemacht.

 


Zielgruppe


Primäre Ziel- und Dialoggruppen sind SchülerInnen aller Oberstufen (Gymnasien, berufsbildende höhere Schulen, berufsbegleitende Schulen, Polytechnische Lehrgänge, Bundeshandelsschule, Bundeshandelsakademie, Berufsschule) sowie Lehrkräfte bzw. LehrlingsbetreuerInnen regionaler Unternehmen im Alter von 14 bis 19 Jahren. Insgesamt werden rd. 1.000 Jugendliche und ihre BetreuerInnen direkt involviert. Mit umfassender Informations- und Öffentlichkeitsarbeit wird eine große Reichweite in ganz Vorarlberg erzielt.


Kooperation: Das Projekt wird von CARE Österreich (Lead) gemeinsam mit dem Jungen Landestheater Vorarlberg durchgeführt, das für die theaterpädagogische Vermittlung, künstlerische Umsetzung und das Bildungsprogramm (Schule, Betriebe) verantwortlich zeichnet.

 


Maßnahmen


Inhaltlich stehen die 17 SDG-Ziele im Fokus. Lokal-globale Zusammenhänge in den Bereichen Konsum- und Produktionsweisen, Geschlechtergleichstellung, Klimaschutz, Armut, Gerechtigkeit, Armut, Friede, etc. werden aufgegriffen.


30 Aktionen (Vorträge, Aktion/Diskussion, Open Space, Ideencamp, Media Lab) werden zielgruppenorientiert konzipiert und umgesetzt, ermöglichen Information und Befähigung durch ExpertInnen-Know-how aus dem In- und Ausland. Die Aktionen sollen junge Menschen anleiten und unterstützen, die Welt in ihrer Komplexität besser zu verstehen und globale Zusammenhänge zu erkennen.


Zum Abschluss wird das Landestheater Vorarlberg Schauplatz einer globalen "Zukunftskonferenz" mit Aktionen vor und im Theater. Die erarbeiteten Beiträge der Jugendlichen werden präsentiert und diskutiert, ein eigens konzipiertes Theaterstück (Arbeitstitel "What I care for /14+") zur Erstaufführung gebracht. Filmbeiträge, Performances und weitere Impulse aus den Workshops und den Open Space Formaten, Ausstellungsflächen und Experimentierraum im und ums Landestheater, partizipatives Bühnenprogramm und Nightline bilden den Abschluss.

 


Hintergrundinformation


Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von Euro 50.000 (37,74% des Gesamtprojektvolumens) gefördert.

Projektnummer2398-11/2019
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied50000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.