Netzwerk BILDUNG



Projektträger: SOL - Menschen für Solidarität, Ökologie und LebensstilLand: Austria Fördersumme: € 75.000,00Beginn: 01.01.2020Ende: 30.06.2022

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel ist es, globale Zusammenhänge, mit besonderem Schwerpunkt auf die SDGs (insbesondere 1,7,10,11,13,14 und 15), auf leicht verständliche Weise, für die SOL-Regionalgruppen und 1zu1-Initiativen aufzubereiten. Dabei sollen MultiplkatorInnen in ihrer Region und szeneübergreifend in ganz Österreich gestärkt werden.


Erwartete Ergebnisse


1. Qualitative Verbesserung der Arbeit von 18 SOL-Regionalgruppen und 120 1zu1-Initiativen

• 8 Veranstaltungen (ca. 3 Stunden) mit mind. 8 TeilnehmerInnen.

• 3 zweitägige SOL-Symposien (jeweils 60 - 80 TeilnehmerInnen)

• Organisation eines Standes bei der Freiwilligenmesse (für ca. 25 kleine ökosoziale Initiativen)


2. Schaffung eines Raums für Vernetzung und Kooperation

• Fünf eintägige 1zu1-Vernetzungstreffen mit jeweils ca. 15 - 20 TeilnehmerInnen

• 10 Vernetzungsaktivitäten (Infotische/Veranstaltungsbesuche)


3. Bewusstseinsbildung in der interessierten Öffentlichkeit

• Zwei 12-seitige Themenhefte Sustainable Austria (Auflage: 4.000) als Beilage zum SOL-Magazin

• Einbringen der zukünftigen/globalen Perspektive (Frau Morgen und Herr Anderswo) bei 8 Veranstaltungen

• Begleitende Öffentlichkeitsarbeit erreicht ca. 8.000 Personen


4. Bewußtseinsbildung für MultiplikatorInnen

• Gruppenangebot („Ich habe genug“-Kurs) mit mind. 10 TeilnehmerInnen, 12 monatliche Treffen einer fixen Gruppe

• Überarbeitung des „Clean-€uro Stadtrundgang“ und Ausbildung von mind. drei neuen LeiterInnen

 


Zielgruppe


Als Zielgruppe gelten die 18 SOL-Regionalgruppen, die über 120 1zu1-Initiativen sowie die rund 2000 SOLis, die Gruppen, in denen diese aktiv sind, und die interessierte Öffentlichkeit. Die SOL-Regionalgruppen und die 1zu1-Initiativen sind wichtige MultiplikatorInnen, um Themenbereiche wie nachhaltiger Lebensstil, EZA, Ökologie und Migration/Integration auf einfach verständliche Weise und im Rahmen der SDGS aufzubereiten. Die Tätigkeit der Akteure im vorwiegend ehrenamtlichen Netzwerk wird unterstütz und gestärkt. Das Projekt ist in verschiedenen Bundesländern und Regionen österreichweit verankert.

Als Dialoggruppen gelten jene Gruppen und Organisationen, die zu ähnlichen Themen arbeiten und mit SOL inhaltlich und organisatorisch kooperieren, wie ATTAC, Arbeitsgemeinschaft Globale Verantwortung, Welthäuser, ÖGUT – Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik, Wachstum im Wandel, Plattform Footprint, Clean Clothes Campaign, SDG-Watch, Initiative Zivilgesellschaft usw.

 


Maßnahmen


• Drei SOL-Symposien schaffen Räume für inhaltliche Auseinandersetzung und Vernetzung der unterschiedlichen Ziel- und Dialoggruppen (Thema 2020: „KLIMA: Politik & Lebensstil – gut wirtschaften, arbeiten, leben“).

• Bei der Freiwilligenmesse im Wiener Rathaus wird SOL einen eigenen Raum mit Stellplätzen für kleinere Initiativen organisieren und betreuen.

• Durch die 1zu1-Vernetzungstreffen wird ein bereits erprobtes Format den Zielgruppen Raum bieten, sich gegenseitig kennen zu lernen und Kooperationen zu planen.

• Es werden zwei Sustainable Austria herausgegeben, die dem SOL-Magazin beigefügt werden.

• Die lebensgroßen Puppen „Frau Morgen und Herr Anderswo“ machen durch Veranstaltungsbesuche auf globale, verknüpfte Themen aufmerksam.

• Durch Öffentlichkeitsarbeit mit Infotischen, Website, facebook-/Newsletter-Beiträgen und Presseaussendungen wird das Bewusstsein in der interessierten Öffentlichkeit erhöht.

• Im „Ich habe genug“-Kurs werden Themen des Alltags unter dem Gesichtspunkt der Suffizienz beleuchtet und ein Jahr lang in einer bestehenden Gruppe diskutiert.

• Beim Clean-€uro-Stadtrundgang können Menschen in der Stadt (Wien), an konkreten Orten etwas über nachhaltigen Konsum und globale Produktion erfahren.

• Drei MultiplikatorInnen zu diesem Format werden ausgebildet.

 


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 88.400 mit höchstens Euro 75.000 (84,84 %) für 30 Monate gefördert.

Projektnummer2397-09/2020
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied75000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.