Netzwerk Nachhaltiger Konsum zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Entwicklungsländern



Projektträger: SÜDWIND Die Agentur für Süd-Nord-Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit GmbHLand: Austria Fördersumme: € 54.200,00Beginn: 01.01.2009Ende: 30.06.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt zielt auf die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen in Entwicklungsländern ab, konkret auf die Verbesserung der Situation von Beschäftigten in Zulieferbetrieben von multinationalen Unternehmen der Branchen Computer, Bekleidung, Blumen und Spielzeug. Weiters trägt es durch die Mobilisierung einer breiten Öffentlichkeit für faire Arbeitbedingungen in Österreich/Europa zu einer gesteigerten Wahrnehmung und transparenteren Implementierung von sozialer Verantwortung durch multinationale Unternehmen in diesen Sektoren bei. Durch vermehrtes Wissen über die Produktionsbedingungen und einem gesteigerten Bewusstsein von KonsumentInnen bezüglich der Auswirkung der persönlichen Kaufentscheidung wird eine erhöhte Nachfrage für nachhaltig produzierte Produkte generiert. Dadurch kommt es zu einer sozialen, wirtschaftlichen sowie arbeitsrechtlichen Verbesserung für ArbeiterInnen in den Produktionsländern des Südens.

Produzentinnen in den Entwicklungsländern profitieren besonders von den Projektaktivitäten.

Direkte Zielgruppen sind Menschen, die bereits an entwicklungspolitischen Themen interessiert und in sozial engagierten Gruppen oder KonsumentInnenorganisationen organisiert sind, sowie JournalistInnen und AktivistInnen. Indirekt werden KonsumentInnen, also eine breite Öffentlichkeit, sowie Unternehmen, die in den genannten Bereichen operieren und politische EntscheidungsträgerInnen durch die Projektaktivitäten angesprochen.

Hauptaktivitäten:

1. Recherche und Informationsaufbereitung zu den Produktionsbedingungen im Bereich Bekleidung, Blumen, Computer und Spielzeug der Länder des Südens.

2. Broschüren zum Thema "Was versteht man unter nachhaltigem Konsum - wer profitiert davon?"

3. Aufbau von lokalen KonsumentInnen Netzwerken

4. Aktivitäten zur breiten Bewusstseinsbildung

5. Nationale und europäische Koordination des "Netzwerk Nachhaltiger Konsum"

Projektnummer2325-10/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.