Neu:denken. Filme zum interkulturellen Dialog Teil 2



Projektträger: proFRAU - Plattform für Frauenrechte gegen DiskriminierungLand: Austria Fördersumme: € 11.000,00Beginn: 01.10.2017Ende: 30.09.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist, durch Filme aus Herkunftsländern und aus Österreich und durch persönliche Begegnung Barrieren und Vorurteile abzubauen und Kenntnisse über verschiedene Gesellschaften zu verbessern. Das Projekt arbeitet an der Schnittstelle Integration und Entwicklungszusammenarbeit. Im Fokus stehen kostengünstige, niederschwellige und barrierefreie Vorführungen ausgewählter entwicklungs- und frauenpolitischer Filme aus Syrien, Libanon, Afghanistan und Österreich, die von RegisseurInnen/ExpertInnen und ÜbersetzerInnen begleitet werden.


Erwartete Ergebnisse


10 Vorführungen zu jeweils rund 30-40 TeilnehmerInnen an diversen Standorten mit anschließenden Diskussionsrunden mit RegisseurInnen/ExpertInnen und ÜbersetzerInnen. In etwa 500 Personen werden direkt erreicht.


Zielgruppe


Zielgruppen sind ÖsterreicherInnen aller Alters- und Berufsgruppen und in Österreich lebende Flüchtlinge/AsylwerberInnen. Der gemeinsame Aspekt der Begegnung und des Austausches steht dabei im Vordergrund. Der Fokus der Projektaktivitäten ist Wien, dazu sind Veranstaltungen in Niederösterreich und Oberösterreich geplant.


Maßnahmen


Internationale Spiel- und Dokumentarfilme behandeln gesellschaftsrelevante Themen in Bezug auf Geschlecht, Religionsfreiheit, Toleranz und Empowerment und werden im Anschluss an die Vorführungen diskutiert. Diese Gespräche bieten Raum zur Reflexion globaler Zusammenhänge und Geschlechterrollen in verschiedenen Kulturen und tragen zur Verständigung bei. Sie finden in Begleitung von ExpertInnen/RegisseurInnen und ÜbersetzerInnen (Farsi, Paschtu, Arabisch und Deutsch) statt und fördern den interkulturellen Dialog sowie die vertiefte Auseinandersetzung mit den behandelten Themen. Auch potenziell negativ besetzte Begriffe wie Ehre, Homosexualität/Homophobie, Rassismus und Frauengesundheit werden angesprochen.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 16.700,00 mit Euro 11.000,00 (65,87%) gefördert.

Projektnummer2399-06/2017
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied11000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.