Nosso Jogo - Eine Initiative für globales Fair Play



Projektträger: Arbeitsgemeinschaft - Nosso JogoLand: Austria Fördersumme: € 250.000,00Beginn: 01.11.2013Ende: 31.12.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Im Juni/Juli 2014 findet in Brasilien die FIFA Fußball-WM statt. Das öffentliche und mediale Interesse am weltweit größten Sport-Event will die Initiative Nosso Jogo für eine innovative österreichweite entwicklungspolitische Bildungs-, Kultur- und Informationsarbeit nutzen. Nosso Jogo 2014 (unser Spiel) nimmt Bezug auf positive Werte von Sport (Fairness, Inklusion, Gleichberechtigung, Internationalität), will aber die Fußball-WM als globales Großsportereignis und seine Auswirkungen auch kritisch beleuchten sowie neue, differenzierte Sichtweisen auf ein sich rasant wandelndes Brasilien in einem globalen Kontext eröffnen. Interesse, Neugier und Offenheit für entwicklungspolitische Themen sollen geweckt, Wissen vermittelt und strategische Partnerschaften aufgebaut werden.

Nosso Jogo 2014 plant unterschiedliche Aktivitäten im Zusammenhang von Entwicklungspolitik, Menschenrechten, Kultur, Sport, Wirtschaft und Medien österreichweit miteinander zu verknüpfen und unter ein Dach (Branding, Logo) zu bringen. Diese reichen von Dialog-Veranstaltungen, Workshops, Seminaren, Koordination eines Ressourcenpools (ExpertInnen, KünstlerInnen), künstlerischen und kulturellen Interventionen (Musik, Tanz, Clownerie, Ausstellung), Public Viewings (inkl. Rahmenprogramm), Speakers‘ Tour mit ExpertInnen aus Brasilien, bis hin zu umfangreicher Presse-/Medienarbeit (Print, Web/Social Media, Radio, TV), Events, Sportveranstaltungen sowie Installationen im öffentlichen Raum.

Das Vernetzungsprojekt ist eine gemeinsame Initiative von sechs entwicklungspolitischen NRO - Lateinamerika Institut, Jugend eine Welt, Südwind, Frauensolidarität, Globalista und FairPlay am VIDC (Lead). Es werden über 30 weitere NRO und Vereine aktiv einbezogen. Relevante Stakeholder aus verschiedenen gesellschaftlichen Sektoren (Wirtschaft, Wissenschaft, NRO, Kunst/Kultur, Jugend, Medien, Sport, Politik) werden als Partner gewonnen. Eine breite Öffentlichkeit österreichweit wird erreicht.

Projektnummer2398-07/2014
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.