NRO-Mikroprojekt Kampagne zur Erhaltung des Regenwalds, Diözesankommission für Weltkirche und EZA, DR Kongo



Projektträger: DKWE - Diözesankommission für Weltkirche und EntwicklungszusammenarbeitLand: Congo, Dem. Rep. Fördersumme: € 5.000,00Beginn: 01.04.2008Ende: 31.03.2009

Kurzbeschreibung:

Projektziel



Die Erhaltung des Lebensraumes Regenwald, der Schutz der dort lebenden Volksgruppen - Pygmäen inbegriffen - die Erhaltung der Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren ist aktuell hoch gefährdet. Die einheimische Bevölkerung lebt vom und mit dem Wald und will ihn erhalten. Neue Marktmächte wollen diese Reichtümer ausbeuten und zerstören. Die geplante Abholzung durch 2 Holzfirmen hat folgende irreversible Konsequenzen:


Zerstörung des zweitgrößten Regenwaldes der Erde, Zerstörung des Lebensraumes des Mongovolkes und von Pygmäenvölkern, die vom und mit dem Wald leben, Zerstörung der Artenvielfalt der Flora und Fauna des Kongobeckens.


Weitangelegte Sensibilisierung und Mobilisierung der betroffenen Bevölkerung hat das Ziel diesen Zerstörungsprozess von Anfang an zu verhindern.


Zielgruppen sind die Bewohner der Dörfer im Territorium Bokungu und Ikela.

Dazu gehören lokale Waldbesitzer, Frauenvereine, Säger, Tischler, Schulen, Lehrkörper, Jugendvereine, NGOs und Funktionäre.


Hauptaktivitäten:

- Aufklärung und Wissensvermittlung über die rechtstaatlichen Möglichkeiten, Grundrechte zu verteidigen.

- Verbreitung des neuen Waldnutzungsrechtes, das die langfristige Erhaltung des Regenwaldes zu Gunsten der Bewohner beinhaltet.

- Stärkung der lokalen Zivilgesellschaft durch Förderung der vorhandenen Gruppen, Vereine, Erziehungswesen und Erwachsenenbildung.

- Die Zivilgesellschaft wählt Verhandlungsvertreter und bildet sie im Forstrecht aus.

- Vernetzung dieser Vertreter mit nationalen und internationalen Umweltorganisationen, mit dem Land- und Forstwirtschaftsministerium in der Provinzhauptstadt Mbandaka und in Kinshasa.

Projektnummer2338-02/2008
MittelherkunftOEZA
Sektor Umweltschutz allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.