NRO-Rahmenprogramm ICEP 2009-2011



Projektträger: ICEP Verein für globale Entwicklung (ehemals: ICEP Institut zur Cooperation bei Entwicklungs-Projekten)Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 900.000,00Beginn: 01.01.2009Ende: 31.12.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm 2009-2011 von ICEP hat die Stärkung von fünf Partnerorganisationen in Ostafrika (Kenia und Uganda) und Zentralamerika (El Salvador, Guatemala und Nicaragua) sowie den Know-how Transfer im Bereich Women's Empowerment zum Inhalt.

Es geht dabei vor allem darum, die von ICEP gemeimsam mit dem kenianischen Partner entwickelte Methodologie zum Empowerment von Frauen in armen ländlichen Gebieten an interessierte Partner weiterzugeben. Bei der gewählten Methodologie werden Studentinnen zu Multiplikatorinnen ausgebildet und führen Ausbildungskurse in Unternehmertum und zur Stärkung der Persönlichkeit direkt bei den Frauen in deren ländlichen Gemeinden durch. Durch diese Ausbildungsstrukturen erhalten Frauen die notwendigen Hilfsmittel (Empowerment und unternehmerische Kenntnisse), die es ihnen ermöglichen, ein Mikrounternehmen zu starten bzw zu professionalisieren und somit ihr eigenes Einkommen nachhaltig zu erwirtschaften.

Erwartete Resultate sind:

1. Fünf Frauenorganisationen aus dem Süden haben die Methodologie der Multiplikatorinnen in ihr Ausbildungsprogramm integriert und wurden institutionell gestärkt.

2. Die Methodologie der Multiplikatorinnen wurde abstrahiert und in Form eines Handbuchs für andere Organisationen verfügbar und zugänglich gemacht.

3. 40 Vertreter von Süd-NGOs, die mit armen und extrem armen Frauen arbeiten, haben an einem von zwei regionalen Workshops zur Methodologie der Multiplikatorinnen teil-genommen und ein Handbuch erhalten.

5. Die fünf NGOs wurden im Rahmen von jährlichen Capacity Building-Seminaren von ICEP organisationell gestärkt und haben eine Nachbetreuung bei der Implementierung der Methodologie erhalten.

6. Die drei NGOs, die über keine Erfahrung in der Anwendung der Methodologie jetzt verfügen, haben direkt vom Knowhow der zwei erfahreneren NGOs (Kianda und AFCyD) profitiert.

Direkte Zielgruppen sind die fünf Frauen-NGOs in den o.g. Entwicklungsländern. Indirekte Zielgruppe sind 2.200 Frauen in ländl. Gebieten.

Projektnummer1980-09/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.