Organic Food Production Support in South Serbia (OFPS)



Projektträger: CRJP - Center for the Development of Jablanica and Pcinja DistrictsLand: Serbia Fördersumme: € 720.000,00Beginn: 01.12.2010Ende: 31.05.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt liefert einen grundlegenden Beitrag zur Einführung und Etablierung der Biolandwirtschaft in Südserbien und zielt auf erhöhte Wettbewerbschancen auf den lokalen und internationalen Märkten sowie neugeschaffene Arbeitsplätze in einer der ärmsten und labilsten Regionen Südosteuropas ab. In der Zielsetzung sind für den Biolandbau geeignete Produktions- und Vertriebsstrukturen für Südserbien aufgebaut, als Begünstigte mindestens 10 Biobauern sowie 5 weiterverarbeitende Betriebe ausgebildet und betreut und langfristig die Betriebe entsprechend den EU Standards im Bereich Biolandwirtschaft zertifiziert. Folgende spezifischen Ziele werden verfolgt 1)Den ausgewählten Bauern und Betrieben sind einschlägige Produktionstechniken und Marketingmethoden vermittelt und hierdurch bei der Entwicklung und Verkauf ökologischer Erzeugnisse und von Waldprodukten unterstützt. 2) Die Regionalentwicklungsagentur Leskovac führt eine einsatzfähige Abteilung für organische Landwirtschaft, die als Drehscheibe zur Weitervermittlung von Fertigkeiten und Kenntnissen im Biolandbau Südserbien fungiert, welche in Einklang mit den nationaler Strategien und EU-Standards stehen. 3)Ein hoch-spezialisiertes Beratungsnetzwerk mit einschlägigen Dienstleistungsunternehmen und Partnern (Genossenschaften) ist nachhaltig institutionalisiert.

Trägerorganisation ist die durch OEZA Mittel aufgebaute und finanzierte Regionalentwicklungsagentur (RDA) 'Center for Development of Jablanica und Pcinja Districts' in Leskovac, die bereits ein OEZA finanziertes Projekt im Bereich der integrierten Regionalentwicklung in Südserbien implementiert. Das gegenständliche Vorhaben wird in Kooperation mit dem serbischen Landwirtschaftsministerium und in enger Abstimmung mit der deutschen GTZ durchgeführt.

Projektnummer8220-01/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.