Organisation und Integration von Menschen mit Behinderung



Projektträger: Caritas Österreich (ehemals: Österreichische Caritaszentrale)Land: Congo, Dem. Rep. Fördersumme: € 81.000,00Beginn: 01.04.2015Ende: 30.09.2019

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist die Förderung zivilgesellschaftlicher Organisationen (CSOs), welche die Inklusion von Menschen mit Behinderung (MmB) in der Gesellschaft erreichen wollen, sowie die Schaffung eines ‚Strukturierten Dialogs‘ in der Provinz Katanga im Südosten der Demokratischen Republik Kongo.

Die unterschiedlichen Akteure sollen vernetzt und auf Ebene der Provinz soll eine kohärente Plattform geschaffen werden, die mit den politischen Entscheidungsträgern in einem ‚Strukturierten Dialog‘ gezielte Themen behandelt sowie die Umsetzung beschlossener Maßnahmen vorantreibt, wie z.B. inklusiven Turnunterricht in den Schulen, Barrierefreiheit zu Wahllokalen (2016 Wahl des Parlaments und des Präsidenten), oder die Unterzeichnung/Ratifizierung der UN-Konvention für die Rechte von MmB. Die politisch und ökonomisch bedeutende Provinz Katanga soll in diesem Projekt eine Vorbildfunktion für andere Provinzen des Landes einnehmen.

Erwartete Resultate:

1: CSOs, die im Bereich Menschen mit Behinderung tätig sind, sind befähigt, politische Maßnahmen für die Verringerung der Armut und Erhöhung der Inklusion zu formulieren, einzufordern und zu verfolgen.

2: Die Abstimmung zwischen CSOs und politischen Entscheidungsträgern zum Zwecke einer besseren Miteinbeziehung von Menschen mit Behinderung ist etabliert und wird auf Ebene der Provinz im Rahmen eines ‚Strukturierten Dialogs‘ durchgeführt.

3: Die Provinz Katanga unterstützt die Forderung der Ratifizierung der UN-Konvention für Rechte von MmB auf nationaler Ebene.

4: Durch die Unterstützung der CSOs wurde der Zugang von MmB zu Bildung und deren Teilhabe am politischen Geschehen verbessert.

Die Zielgruppe umfasst insgesamt ca. 2.145 Personen:

40 Organisationen (200 Pers.), 25 Mitglieder der Ligue Handisport du Katanga (LHK); 75 Elternvereine (300 Pers.), 200 Schulen (1.200 Pers.), 50 Sportvereine (400 Pers.), 10 VertreterInnen relevanter Ministerien (Provinzebene), 10 VertreterInnen der lokalen Autoritäten aus 5 Distrikten.

Projektnummer2325-09/2015
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied0
ModalitätProject-type interventions
Marker Democracy: 2, Poverty: 1
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.