Parlamente als Akteure wirksamer Entwicklungszusammenarbeit



Projektträger: GEZA - Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbHLand: Mozambique Fördersumme: € 412.500,00Beginn: 01.08.2010Ende: 31.07.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das gegenständliche Vorhaben (08/2010 - 07/2013) versteht sich als eine fokussierte Weiterentwicklung des seit 2006 im österreichischen & mosambikanischen Parlament implementierten Projektes "Parlamentarischer Nord-Süd Dialog" (derzeit 3. Phase). Hauptziele des Projektes sind:

1. Stärkung des mosambikanischen Parlaments im Bereich demokratiepolitisches Know How und Capacity Building (u.a. Ausarbeitung einer nachhaltigen IT Strategie (inkl. Umsetzung) für das mos. Parlament. Durchführung von Schulungen, Trainings zu bestimmten, vom mosambikanischen Parlament gewünschten Themen durch ExpertInnen, Abgeordnete des Österreichischen Parlaments)

2. Stärkung entwicklungspolitischer Kompetenz im österreichischen Parlament durch Informationsvermittlung und stärkere Aktivierung der AWEPA Sektion (u.a. durch 4 mal jährlich erscheinende Newlsetter; Website, Informationsblätter, digitale Aussendungen des Projekts sowie insbesondere durch Gewinnung der AWEPA-Sektion des Parlaments für eine bessere Einbindung von Abgeordneten in das Projekt)

3. Strategische partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen und dem mosambikanischen Parlament (u.a. durch Planungsworkshop zu Beginn und persönlicher Kontakt bei Trainings, auf internationalen Meetings, Foren und per E-Mail sowie durch die Behandlung konkreter Themen).

Basierend auf Evaluierungsergebnissen und Bedürfniserhebungen soll die in den ersten beiden Projektphasen initiierte Arbeit in und zwischen den beiden Parlamenten weiter ausgebaut und gefestigt werden. Im Rahmen der beiden Vorgängerprojekte ist es gelungen, das Interesse und die Aufmerksamkeit der Abgeordneten im öst. Parlament für den Themenbereich EZA zu gewinnen. Für die Entwicklung eines nachhaltigen Dialogs ist aber ein aktives Engagement der Abgeordneten selbst sowie die Eablierung einer Dialogkultur unabdingbar. Das Projekt zielt in diesem Zusammenhang insbes. auf Aktivierung der AWEPA Sektion des Parlaments, die als Motor dieses Dialogs dienen soll.

Projektnummer2411-02/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.