Procure IT Fair: Establishing a Workers’ Rights Consortium modelled organisation for sustainable public purchasing of electronics in Europe 2013-2015



Projektträger: Südwind Verein für Entwicklungspolitik und globale GerechtigkeitLand: Austria Fördersumme: € 26.800,00Beginn: 01.01.2013Ende: 31.12.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Mit dem EU-kofinanzierten Konsortialprojekt wird eine unabhängige Organisation (Electronics Watch) zur Überprüfung von Arbeitsbedingungen in der globalen Elektronikindustrie aufgebaut, um im IT-Bereich sozial verantwortliche öffentliche Beschaffung in Europa zu ermöglichen. Als Großabnehmer von Elektronikerzeugnissen haben öffentliche Behörden und Universitäten durch ihre beachtliche Kaufkraft die Chance zu Armutsminderung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der globalen Elektronikindustrie beizutragen. Derzeit fehlt aber noch ein System, das es öffentlichen Einrichtungen ermöglicht, durch ihre Beschaffungsentscheidungen Einfluss auf das Verhalten von Unternehmen und die Lebensbedingungen der ArbeiterInnen auszuüben. Die Maßnahmen des Projektes umfassen Recherche zu Trends und Praktiken innerhalb der öffentlichen Beschaffung von Elektronik in Europa, Überblick zu gesetzlichen Bestimmungen zum Thema Beschaffung innerhalb der EU, Report zur Struktur der Elektronikindustrie und zum Einfluss von BeschafferInnen, Übersicht über Best practice Modelle, Übersicht über existierende Initiativen, klassische Pressearbeit durchPressekonferenzen und Presseaussendungen, Produktion von 3 Aufdecker-Reports und 2 Videos Internationaler Aktionstag& Online Petition, Workshops für BeschafferInnen, SüdpartnerInnen und JournalistInnen sowie rechtliche und finanzielle Etablierung der Organisation und Lobbying für Mitgliedschaft. Alle oben genannten Maßnahmen werden konzertiert mit 6 weiteren europäischen Projektpartner entwickelt und auch in adaptiert Österreich durchgeführt. Zielgruppen sind primär BeschafferInnen, EntscheidungsträgerInnen aus Verwaltung und Politik, branchenspezifische Unternehmen sowie eine breitere Öffentlichkeit.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 1.335.410,- in der Höhe von Euro 26.800,- ( 2,01%) für 3 Jahre gefördert.

Projektnummer2401-04/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.