Promoting Gender-Responsive Policies in South East Europe



Projektträger: UNIFEM - United Nations Development Fund for Women - SlovakiaLand: Europe, regional/multi-country Fördersumme: € 700.000,00Beginn: 01.12.2010Ende: 30.11.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das ggstdl. Programm ist die Fortsetzung der bereits 2006 und 2008 von der OEZA unterstützten Programme 8181-00/2006 und 8181-00/2008 zu Gender-Responsive-Budgeting. Der Fokus des Programms "Promoting Gender-Responsive Policies in South East Europe 2011 - 2013" liegt im Aufbau von individuellen und kollektiven Kapazitäten von Regierungsinstitutionen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und ParlamentarierInnen in Südosteuropa im Bereich Gender-Responsive-Budgeting. Das unterstützte Programm konzentriert sich insbesondere auf die Länder Bosnien und Herzegowina, Albanien und Mazedonien; regionale Programmkomponenten betreffen u.a. auch Serbien sowie Montenegro.


Im internationalen Trend ist Gender-Responsive-Budgeting seit einigen Jahren als eines der wichtigsten Policyinstrumente des Gender Mainstreaming anerkannt. Gender-Responsive-Budgeting ist ein effektives Instrument um Frauen an politischen Prozessen zu beteiligen und um die Verpflichtungen der jeweiligen Staaten zur Gleichstellung der Geschlechter umzusetzen. Gender-Responsive-Budgeting erlaubt, die Auswirkungen von Budgetallokationen geschlechterspezifisch zu erforschen, zu analysieren und gegebenenfalls zu korrigieren und erfüllt als Instrument von good (= gender aware) governance auch die Intention der Rechenschaftspflicht (accountability).


Im Übergang von Planwirtschaft zu freier Marktwirtschaft haben die Länder SOEs Auflagen von IMF, WB bzw. der EU, weit reichende Reformen des öffentlichen Haushalts umzusetzen. Steuerrechtliche Reformen, Privatisierungen und einschneidende Änderungen bei staatlichen Unterstützungsleistungen haben für die gesamte Bevölkerung, aber besonders für Frauen massive Konsequenzen. Gleichzeitig birgt der Reformprozess die Möglichkeit größerer Transparenz und größerer Beteiligung, da auch die Budgetstrukturen der Staaten neu erstellt und strukturiert werden.

Projektnummer8181-00/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.