Rahmenprogramm CARE 2010-2012



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 2.398.100,00Beginn: 01.01.2010Ende: 31.12.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


PROGRAMMTITEL: Rechte einfordern - Frieden fördern. Stärkung von Frauen in Post-Konfliktregionen in Uganda, Burundi und Nepal.


Das Programm leistet einen wesentlichen Beitrag zum Umsetzung der UN Sicherheitsrat- Resolutionen 1325 und 1820, die die Unterstützung und Einbindung von Frauen in allen Phasen von Friedensprozessen fordert.

CARE unterstützt Frauen in früheren Konfliktgebieten in Uganda, Burundi und Nepal. Sie leben in ländlichen Regionen unter Bedingungen der extremen Armut und sind häufig stigmatisiert und diskriminiert aufgrund ihres Status als Witwen, Alleinerzieherinnen, Ex-Kombatantinnen, Ex-Kindersoldatinnen oder als Überlebende sexueller Gewalt. Durch das Programm werden rund 35.000 Frauen und deren Angehörige begleitet und soweit gestärkt, dass sie ihre Kapazitäten und sozialen Kompetenzen für die Einforderung ihrer Rechte und ihre Einbeziehung in die Friedensprozesse anwenden können. Opfer von Gewalt werden psychosozial betreut. Über entsprechende Maßnahmen und Gruppen, werden Einkommensmöglichkeiten geschaffen um Frauen eine ökonomische Existenz zu sichern.


Die Programminterventionen finden in den folgenden Gemeinden der früheren Konfliktregionen statt: in Burundi in sechs Provinzen (Giheta, Makebuko, Bubanza, Gihanga, Mpanda; Bujumbura Rural - Mutimbuzi), in Nord Uganda umfasst es die gesamte Acholiregion (Distrikte Amuru, Gulu, Kitgum und Pader); und in Nepal die Terai Region (Bezirke Kapilvastu, Chitwan und Makwanpur).


Zudem wird besonderes Augenmerk auf nationale und internationale Anwaltschaft in Bezug auf die Umsetzung der von Frauenrechten, bzw. der beiden UN Resolutionen 1325 und 1820 gelegt. Beiträge zum 10.Jahrestag sind dabei auch in Österreich eingeplant.


Ein weiterer wesentlicher Bestandteil des Programms liegt in der 'Learning Agenda', d.h. dass die vorgeschlagenen Methoden auf ihre Ergebnisrelevanz getestet werden.

Projektnummer1980-02/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.