Rahmenprogramm CARE 2013-2015



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 2.500.000,00Beginn: 01.01.2013Ende: 31.03.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm von CARE Österreich Rechte fordern – Gleichstellung fördern will zur Veränderung der Genderrollen in Regionen in besonders schwierigem Kontext in Entwicklungsländern beitragen. In dem Programm werden bis Ende 2015 an die 60.000 Frauen und rund 30.000 Männer zur individuellen, gesellschaftlichen und strukturellen Umsetzung von Geschlechtergleichstellung ermächtigt. Zielgruppen sind Personen, die direkt durch die vergangenen bewaffneten Konflikte in Norduganda und Nepal oder durch chronische Ernährungsunsicherheit in Äthiopien betroffen sind. CARE Österreich arbeitet mit CARE Äthiopien, CARE Nepal und CARE Uganda in spezifischen Women´s Empowerment Programmen zusammen. In Nepal und Uganda wird die Arbeit zur Frauenermächtigung in post-konflikt Gebieten weitergeführt. Dabei wird auch verstärkt der Klimawandel berücksichtigt. In Äthiopien wird ein großes kanadisches Ernährungssicherheitsprogramm durch die Gender Komponente für die Programmgestaltung und –umsetzung und durch anwaltschaftliche Arbeit erweitert.

Ein Programmschwerpunkt ist Kapazitätsentwicklung im Bereich von Geschlechtergleichstellung und Frauenermächtigung. Dazu wird eine spezifische Komponente zur Einbeziehung von Männern im Rahmen einer Initiative von CARE International entwickelt. Weitere Aktivitäten sind Wissens- und Erfahrungsaustausch durch internationale Konferenzen, Austauschbesuche, Pressereisen zur Information der Öffentlichkeit, Politikdialog auf lokalen, regionalen und nationalen Ebenen sowie die Unterstützung des Entwicklungsdialoges und des entwicklungspolitischen Diskurses in den Partnerländern und in Österreich.

Erwartete Resultate: Die Frauen, die von dem Programm profitieren, haben ihre ökonomische Situation durch Teilnahme an Spargruppen verbessert; die geschlechtsspezifische Gewalt und andere schädliche traditionelle Praktiken sind in den Programmregionen reduziert; Frauen nehmen vermehrt an Entscheidungsfindung auf Haushalts-/Gemeinde- bzw. nationaler Ebene teil.

Projektnummer1980-02/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.