Rahmenprogramm Caritas 07/2013 - 06/2016



Projektträger: Caritas Österreich (ehemals: Österreichische Caritaszentrale)Land: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 1.050.000,00Beginn: 01.07.2013Ende: 30.06.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Programms ist die Verbesserung der Ernährungssicherheit von etwa 3.100 armen Haushalten in den Regionen Oromya (Äthiopien), Centre-Nord und Sahel (Burkina Faso), Katanga (Dem. Rep. Kongo) und Tambacounda (Senegal). Im ersten Programmjahr werden in allen Programmregionen ‚Community based organisations‘ gegründet bzw. gestärkt, die als Schnittstellen für alle Programmaktivitäten fungieren. Die Haushalte werden durch nachhaltige Landwirtschaftsmethoden (Zugang zu Geräten, verbessertem Saatgut, ökologischem Dünger) die Erträge ihrer Felder steigern. Die Förderung von Gemüseanbau und Viehzucht (v.a. Ziegen, Schafe, Hühner) soll eine Diversifizierung der bäuerlichen Produktion ermöglichen. Vor allem die Viehzucht und der Gemüseanbau stellen eine zusätzliche Einkommensquelle für die Zielgruppen dar. Durch gezielte Sensibilisierungsmaßnahmen in den Familien soll eine bessere Ernährung auf Haushaltsebene erreicht werden und etwa die Hälfte der Haushalte täglich zumindest eine ausgewogene Mahlzeit zu sich nehmen. Für einen besseren Ressourcenschutz sind Wiederaufforstungsmaßnahmen und die Verwendung von energiesparenden Kochstellen vorgesehen. Der Dialog mit Regierungsbehörden soll laufend verbessert werden, um die Bedeutung des Ressourcenschutzes, den Zugang zu Land für Kleinbauern und - bäuerinnen und die Verschmutzung der Umwelt durch Minengesellschaften zu thematisieren. Von sämtlichen Maßnahmen werden insbesondere Frauen profitieren.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Wissenstransfer: einerseits des österr. Partners an die lokalen Partner, andererseits zwischen den vier Organisationen. Detaillierte Wissensdokumentation zu speziellen Aktivitäten wird zu einem strukturierten Erfahrungsaustausch und zu gemeinsamem Lernen beitragen.

Projektnummer1980-01/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Nahrungsmittelhilfe/ Programme zur Nahrungsmittelsicherheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.