Rahmenprogramm Diakonie 2014-2016



Projektträger: Diakonie - Austria gemeinnützige GmbHLand: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 950.000,00Beginn: 01.01.2014Ende: 31.12.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Rahmenprogramm der Diakonie Austria zielt darauf ab, einen Beitrag zur Durchsetzung des Rechts auf Bildung für Menschen mit Behinderung, im Besonderen für Menschen mit intellektueller Behinderung in Palästina und Simbabwe zu leisten.

Menschen mit intellektueller Behinderung gehören weltweit zu den am meisten benachteiligten Gruppen. Sie sind in der ständigen Gefahr, nur aus der Perspektive ihrer Defizite gesehen zu werden, und werden oft ausschließlich als Last für die Gesellschaft betrachtet. Vor allem Mädchen und Frauen mit intellektueller Behinderung sind mehrfach benachteiligt und laufen häufig Gefahr, ausgebeutet und misshandelt zu werden.

Menschen mit (intellektueller) Behinderung werden in hohem Ausmaß von Bildungsmaßnahmen jeglicher Art ausgeschlossen. Inklusive Bildung basiert auf dem Grundrecht auf Bildung, das in vielen Menschenrechtskonventionen, beginnend mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, definiert wurde.

Im Rahmen des Programms soll ca. 1.450 Kindern und Jugendlichen mit Behinderung der Zugang zum Bildungssystem ermöglicht werden. Konkret schließt das mit ein:

- verstärkte Interaktion zwischen den Kindern und Jugendlichen mit Behinderung und ihren AltersgenossInnen;

- behindertengerechte Schulen;

- verstärktes Bewusstsein für Behinderung und veränderte soziale Strukturen im Bildungsumfeld.

Darüber hinaus zielt das Programm auf eine stärkere und qualifiziertere Präsenz der Partnerorganisationen in der Öffentlichkeit ab, mit dem Ziel, für die Rechte von Menschen mit Behinderung anwaltschaftlich tätig zu sein, sowie ein verstärktes Bewusstsein der Gesellschaft für die Bedeutung von Bildung für Menschen mit Behinderung zu schaffen.

Eine wichtige Programmkomponente bildet der verstärkte Wissensaustausch zwischen den beiden lokalen Partnerorganisationen Jairos Jiri Association in Simbabwe und Star Mountain Rehabilitation Centre in Palästina.

Projektnummer1980-10/2014
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.