Rahmenprogramm Österreichisches Rotes Kreuz 12/2012 - 11/2015



Projektträger: ÖRK - Österreichisches Rotes KreuzLand: Central Asia, regional/multi-country Fördersumme: € 950.000,00Beginn: 01.12.2012Ende: 30.11.2015

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Programms 'Aufbau sicherer und resilienter Gemeinden im Südkaukasus' ist die technische und gesellschaftliche Resilienz von insgesamt 19 Gemeinden in Armenien, Aserbaidschan und Georgien zu fördern und langfristig dazu beizutragen, dass Katastrophen und Krisensituationen eine verringerte Wirkung auf die Betroffenen haben bzw. rasch bewältigt werden können.

Der südliche Kaukasus ist eine von vielfältigen Krisen und Naturkatastrophen betroffene Region. Verheerende Erdbeben, Überschwemmungen, Hitzewellen und lange Trockenperioden bedrohen zunehmend die Lebensgrundlagen der Menschen und behindern die nachhaltige Entwicklung vieler Gebiete.

Die Hauptzielgruppe des Programms sind zwölf ländliche und sieben städtische Gemeinden in den drei Ländern. Weitere Zielgruppen sind SchülerInnen und LehrerInnen in den Gemeinden, die lokale Verwaltung, Rotkreuz- und Rothalbmond-Organisationen, NGOs, der private Sektor und die relevanten staatlichen Institutionen. Insgesamt werden ungefähr 134.000 BenefizientInnen durch das Programm direkt erreicht, langfristig profitieren vier Regionen in drei Ländern mit einer Gesamtbevölkerung von rund 860.000 Menschen.

Erwartete Resultate:

1. Die Kapazitäten von 12 ländlichen Gemeinden in den Bereichen Katastrophenvorsorge, Krisenbewältigung und Schadensbegrenzung sind erhöht.

2. Die Kapazitäten von sieben städtischen Gebieten in den Bereichen Katastrophenvorsorge, Krisenbewältigung und Schadensbegrenzung sind erhöht.

3. Die Koordination und Kooperation zwischen NGOs, Rotkreuz- und Rothalbmond-Organisationen, nationalen Autoritäten und internationalen Institutionen wurde auf nationaler Ebene verstärkt.

4. Kapazitätsentwicklung und Erfahrungsaustausch zwischen sämtlichen relevanten Akteuren wurden auf regionaler Ebene verstärkt.

Projektnummer1980-11/2012
MittelherkunftOEZA
Sektor Humanitäre Hilfe: Maßnahmen zu Vermeidung und Vorbeugung von Katastrophen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.