Rahmenprogramm SOS-Kinderdorf 2013 - 2015



Projektträger: SOS-KinderdorfLand: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 900.000,00Beginn: 01.01.2013Ende: 30.06.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Seit 2007 unterstützt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit SOS-Kinderdorf bei der strategischen Programmentwicklung, den Bemühungen zur Qualitätssicherung und Erhöhung der Nachhaltigkeit der Familienstärkungsprogramme in Afrika und dem Mittleren Osten.

Dabei ist es gelungen, viele besonders benachteiligte Kindern und deren Familien nachhaltig zu unterstützen, anfangs direkt, zuletzt vermehrt indirekt durch lokale Gemeindestrukturen (community based partners), die während der Jahre aufgebaut und gestärkt wurden.

Den strategischen Fokus des Rahmenprogrammes 2013-2015 ‚Verbesserung der Lebenssituation von besonders benachteiligten Kindern – durch effektive und nachhaltige Partnerprogramme in Uganda, Äthiopien und Tansania‘ bilden drei Bereiche:

1. Anwaltschaft und strategische Partnerschaften (Arbeiten in Netzwerken);

2. Mobilisierung von lokalen Ressourcen (Schaffung von Einkommen und Partnerbeiträgen);

3. Stärkung von lokalen Partnern (z.B. Community Based Organizations)

Gestärkt werden Kapazitäten von sowohl lokalen (community based) als auch nationalen Partnervereinen in den Ländern Äthiopien und Tansania, um die Nachhaltigkeit und die Effektivität ihrer Sozialangebote für besonders benachteiligte Kinder zu steigern. Fünf Familienstärkungsprogramme in Uganda (Kakiri und Entebbe) und Äthiopien (Bahir Dar, Hawassa und Mekelle) mit den jeweiligen ‚community based partners‘ stehen dabei im Zentrum der Arbeit. Hier werden die Angebote zum Schutz und zur Unterstützung ca. 4.000 besonders benachteiligten Kindern (und deren Familien) ausgebaut.

Verbindendes Element der einzelnen Vorhaben in Uganda, Äthiopien und Tansania ist das Programm 'Learning groups and strategy support', dessen Ziel es ist, strategisches Wissen in den drei Fokusbereichen aufzubauen, auszutauschen und gemeinsames, strategisches Lernen für SOS-Kinderdorf zu beschleunigen.

Projektnummer1980-07/2013
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.