Rehabilitierung des Wasserversorgungssystems im Rayon Nisporeni, Republik Moldau



Projektträger: Municipality NisporeniLand: Moldova Fördersumme: € 4.932.200,00Beginn: 01.11.2010Ende: 31.07.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist die nachhaltige Versorgung der Gemeinden Nisporeni, Varzaresti und Grozesti mit Trinkwasser.


Erwartete Ergebnisse


Die erwarteten Ergebnisse des Projekts sind eine funktionierende Wasserversorgungsanlage sowie ein nachhaltiger Betrieb der Wasserversorgung durch eine in ihren technischen und administrativen Aufgaben gestärkte Betriebsstruktur.


Zielgruppe


Die Wasserversorgungsinfrastruktur wird so geplant, dass das Siedlungsgebiet Nisporeni sowie die nahe gelegenen Dörfer Varzaresti und Grozesti mit einer Gesamtbevölkerung von rund 20.800 Menschen versorgt werden können. In der gegenwärtigen Projektphase werden rund 13-15.000 Menschen an ein neues Versorgungssystem angeschlossen. Projektpartner sind die begünstigten Gemeinden, der Rayon Council von Nisporeni sowie das Umweltministerium der Republik Moldau.


Maßnahmen


Aufgrund der unzureichenden Grundwasserqualität soll das Oberflächenwasser aus dem Fluss Prut als Wasserressource genutzt werden. Die Baumaßnahmen umfassen v.a. die Errichtung bzw. Rehabilitation von folgenden Komponenten: Flusswasserentnahme vom Fluss Prut; Trinkwasseraufbereitungsanlage und mehrere Reservoirs; die vom Prut in die Stadt Nisporeni führende Hauptwasserleitung; Wasserleitungsnetzwerke in die Gemeinden Nisporeni, Varzaresti und Grozesti. Die Baumaßnahmen werden von Maßnahmen zur modernen und effizienten Betriebsführung begleitet; die Grundlagen für eine regionale Versorgung werden geschaffen.


Hintergrundinformation


Die Region Nisporeni mit den Gemeinden Nisporeni, Varzaresti und Grozesti ist im zentral-westlichen Teil der Republik Moldau gelegen. Derzeit bietet das bestehende Wasserversorgungssystem weder ausreichend Wasserquantitäten, um den Bedarf der Bevölkerung decken zu können, noch entspricht das verfügbare Wasser den entsprechenden Trinkwasserstandards (äußerst schlechte Wasserqualität; Versorgung eines Großteils der Bevölkerung aus öffentlichen Brunnen).

Mit dem Ziel, die Lebensbedingungen und die Perspektiven der Bevölkerung in der Region Nisporeni zu verbessern, werden die Gemeinde Nisporeni und die Nachbargemeinden in der Rehabilitierung des Wasserversorgungssystems von der OEZA - in Kooperation mit der Europäischen Kommission und der CH-Entwicklungszusammenarbeit DEZA - unterstützt. Das Projekt soll einen nachhaltigen Zugang zu ausreichend und sauberem Trinkwasser für die Bevölkerung ermöglichen und dadurch zur Verbesserung der Lebensqualität und der Gesundheitssituation beitragen.

 

Projektnummer8199-01/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.