SAMADHAN - Gemeinschaftsbezogene Katastrophenvorsorge



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Nepal Fördersumme: € 36.100,00Beginn: 15.06.2009Ende: 15.03.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Nepal gilt aufgrund seiner geographischen Lage als ein von Naturkatastrophen besonders gefährdetes Land, das regelmäßig von verheerenden Überschwemmungen, Muren, Erdbeben, Lawinen, Dürren und Waldbränden heimgesucht wird. Als eines der ärmsten Länder Südasiens, ist die dort lebende Bevölkerung durch Armut, fehlende Infrastruktur, geringes Bildungsniveau, fehlenden Zugang zu Information und dem Mangel an Frühwarnsystemen besonders gefährdet ist. Obwohl einige Fortschritte in Bezug auf Krisenprävention und Katastrophenschutz zu verzeichnen sind, haben insbesondere die Ärmsten der Armen, marginalisierte und sozial ausgeschlossene Gruppen (z.B. Dalits) nach wie vor keinen Zugang zu Präventionsmaßnahmen.


Ziel des Projekts ist es, die Belastbarkeit von Gemeinden in den Distrikten Doti und Kailali in Westnepal zu steigern und den Verlust von Leben und Eigentum insbesondere der besonders armen, marginalisierten und sozial benachteiligten Bevölkerungsteile zu verringern. Dafür werden zwanzig ausgewählte Gemeinden in nachhaltigem Katastrophenschutz gestärkt. Community Based Organisations werden in so genanntem "Disaster Risk Reduction Management" ausgebildet. Die Bevölkerung wird über potenzielle Katastrophen, über "Disaster Preparedness" und "Disaster Risk Reduction" informiert. Dazu werden zum Beispiel auch in Schulen spezielle Propramme angeboten. NGOs und andere relevante Stakeholder werden in Form von Workshops über Community Based Disaster Risk Management sowie über die Möglichkeiten der Minimierung von Katastrophen und Präventionsmaßnahmen informiert.


Das Projekt baut auf dem Vorgängerprojekt 2325-15/2007 auf, Laufzeit 1.10.2007 - 30.6.2009.

Projektnummer2325-08/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Humanitäre Hilfe: Maßnahmen zu Vermeidung und Vorbeugung von Katastrophen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.