Solar House



Projektträger: Energy for Cuba - Verein zur Förderung erneuerbarer Energie in der 3. WeltLand: Cuba Fördersumme: € 16.375,00Beginn: 01.05.2004Ende: 31.12.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die östlichen Provinzen Kubas sind die ärmsten Regionen des Landes, fast die gesamte Exportindustrie ist im Westen angesiedelt. Die größte Einnahmequelle der Region ist der Tourismus. In der betroffenen Gegend besteht Potenzial zu einer nahezu 100 %igen Ökologisierung der Energieerzeugung, und der Wille ist ebenfalls vorhanden.


Der Verein wird ein Regenerativenergien-Forschungslabor ausrüsten und Unterkünfte für den Studierendenaustausch herstellen. Von der Universität Santiago de Cuba werden dafür Grundstücke und Arbeitskraft zur Verfügung gestellt.


Zielgruppe/n:

# in erster Linie Studierende aus Kuba und den beiden österreichischen Partnerinstituten FH-Wels und HTL-Braunau. Der Wissenstransfer von österreichischer Seite dient in zweiter Linie auch dazu, das transferierte Wissen an andere Drittweltländer weiterzugeben.


Ziele des Projekts:

# Erweiterung der Bildungsmöglichkeiten und Berufsfelder in Kuba, z.B. für Techniker und Energieexperten

# Transfer von österreichischem Know-how nach Kuba

# Grundlage für Schüler- und Studierendenaustausch und damit verbundener Wissensaustausch

# Öffentlichkeitsarbeit in Österreich, vor allem gegenüber Schülern, Studierenden

# Längerfristig Förderung eines Exportmarkts für Österreich für nachhaltige Wirtschaft. Damit Infrastrukturverbesserungen und Schaffung von Arbeitsplätzen in Kuba


Geplante Maßnahmen:

# Technische Ausstattung des "Solar House" (PV-Module, Wechselrichter, Computer, Messgeräte etc.)

# Renovierung des Studentenheims, vorerst 2 Zimmer für 4 Personen

# Wissensaustausch, Schaffung der Grundlagen für Schüler-/Studentenaustausch

# Zusammenarbeit mit österreichischen und europ. Unternehmen hins. mögl. Auslandsinvestitionen

Projektnummer2319-01/2004
MittelherkunftOEZA
Sektor Energiegewinnung /erneuerbare Energiequellen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.