Sonderausbildung für Verwaltungsbeamte aus Südosteuropa, Donauraum - und Schwarzmeerregion



Projektträger: DA - Diplomatische Akademie WienLand: Developing countries, unspecified Fördersumme: € 380.150,00Beginn: 01.05.2012Ende: 30.11.2013

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projektes mit der Diplomatischen Akademie Wien (DA) ist es die Europa-Kompetenz der begünstigten Länder in Südosteuropa, im Donauraum und der Schwarzmeerregion durch Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zu stärken. Zielgruppe sind MitarbeiterInnen der öffentlichen Verwaltung, die sich mit EU-Angelegenheiten befassen und StudentInnen, die sich für eine Tätigkeit im öffentlichen Dienst qualifizieren wollen.


Folgende Ergebnisse werden mit dem Projekt angestrebt:

MitarbeiterInnen der öffentlichen Verwaltung

- entwickeln ein besseres Verständnis für die EU, ihre Institutionen, Entscheidungsstrukturen

- kennen die Rechtsgrundlagen wichtiger Politikbereiche der EU

- verfügen über fachliche, sprachliche und interkulturelle Kompetenz, um effiziente Verhandlungen mit der EU zu führen

- sind vertraut mit den Konzepten und dem rechtlichen und politischen Stand der Diskussion über Good Governance, Sustainable Development, Gender Mainstreaming und können dieses Wissen anwenden

- kennen die Integrationsstrukturen und Möglichkeiten einer engeren Zusammenarbeit mit der EU.


Das wird durch folgende Maßnahmen erreicht: Spezialkurse an der DA, Exkursionen zu den europäischen Institutionen in Brüssel sowie Stipendien für die postgradualen Lehrgänge und den Deutsch-als-Fremdsprache-Sommerkurs der DA.

Der teilnehmende Personenkreis kommt aus folgenden Ländern: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo, Mazedonien, Moldau, Montenegro, Serbien, Armenien, Aserbaidschan, Georgien sowie Ukraine. Im Rahmen des Projekts sind zwei Spezialkurse zu 4 und 9 Wochen mit insgesamt ca. 33 SpezialkursteilnehmerInnen vorgesehen. Darüber hinaus werden 17 Stipendien vergeben.

Projektnummer8216-01/2012
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.