Sozial. EZA-Praktika für Studierende von Fachhochschulen 2016-2017



Projektträger: FH Campus Wien - Verein zur Förderung des Fachhochschul-, Entwicklungs- und Forschungszentrums im Süden WiensLand: Austria Fördersumme: € 151.900,00Beginn: 01.01.2016Ende: 31.12.2017

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt sichert die Rahmenbedingungen für eine qualitätsvolle Durchführung der Langzeit-Berufspraktika, die Studierende österreichischer Fachhochschulen – insbesondere von Studiengängen für Soziale Arbeit – 2016-2017 in Afrika, Asien, Lateinamerika absolvieren.

Die PraktikantInnen werden in einer mehrteiligen Seminarreihe auf den Einsatz vorbereitet und während des Aufenthaltes vor Ort betreut. Nach ihrer Rückkehr ist die Teilnahme an Veranstaltungen zur Reflexion sowie die Erfassung und Weitergabe von Erfahrungen verpflichtend. Die Studierenden befassen sich im Rahmen der Vor- und Nachbereitung mit globalen, regionalen und lokalen Dimensionen von Entwicklung. Sie werden in Grundfragen Globalen Lernens und interkultureller bzw. transkultureller Sozialarbeit sowie in praktische Fragen der Arbeit eingeführt. Dabei wird auch auf die bereits große Anzahl von AbsolventInnen zurückgegriffen, die ihr erworbenes entwicklungspolitisches Fach- und Erfahrungswissen einbringen. Die Praxisplätze entsprechen vorgegebenen Qualitätsstandards.


Erwartete Ergebnisse


Mind. 80 geeigneten FH-Studierenden wurde die Absolvierung eines Sozial. EZA-Praktikums ermöglicht, unter Gewährleistung von österreichweit von den ProgrammpartnerInnen vereinbarten Qualitätstandards.

Durch die Vorbereitungs-, Begleit- und Nachbereitungsmaßnahmen in den Seminaren sowie der Einsatzorganisationen und Praktikumsstellen wurde entwicklungspolitische Bildungs-, Öffentlichkeits- und Kulturarbeit an Fachhochschulen geleistet. MultiplikatorInnen wurden für internationale Zusammenarbeit im Sozialbereich gewonnen und mit dem Handlungsfeld Entwicklungs(zusammen)arbeit in Beziehung gebracht.

Institutionelle Verankerung des Praktikaprogramms an zumindest 5 der teilnehmenden Studiengänge / Fachhochschulen, Übernahme der regionalen organisatorischen Agenden von den International Offices der FHs, Verstärkung der Zusammenarbeit mit am APPEAR-Programm teilnehmenden FH. Etablierung einer zentralen Stelle für Dokumentation und Fachliteratur des Sozial.EZA-Programms - an der Bibliothek der FH Campus Wien.


Zielgruppe


Hauptzielgruppe sind Studierende der Sozialarbeit sowie Studierende anderer Fachrichtungen mitwirkender Fachhochschulen (insbesondere verwandter Studiengänge, wie Sozialmanagement, Gesundheitsberufe etc.), welche in Afrika, Asien, Lateinamerika ein Langzeit-Berufspraktikum oder Studiensemester absolvieren. Das Programm erreicht Studierende von Fachhochschulen in 8 Bundesländern (Wien, Steiermark, Kärnten, Oberösterreich, Niederösterreich, Vorarlberg, Salzburg, Tirol).

Weitere Ziel- bzw. Dialoggruppen sind MultiplikatorInnen (Lehrende an FH) sowie die allgemeine Öffentlichkeit.


Maßnahmen


Die Maßnahmen umfassen: Vorbereitung von mind. 80 Studierenden in mehrteiligen, 7 tägigen Seminarreihen; länder- und projektspezifische Vorbereitung durch Einsatzorganisationen; Beratung bei der Findung bzw. Vermittlung geeigneter Praktikumsstellen; Unterstützung bei der individuellen Vorbereitung; angeleitete und begleitete Langzeitpraktika (gewöhnlich mind.15 Wochen); Veranstaltungen und Maßnahmen zur Reflexion; Auswertung und Weitergabe der Erfahrungen nach der Rückkehr; die Vergabe von Zuschüssen an mind. 60 FH-PraktikantInnen, an Einsatzorganisationen sowie Praktikumsstellen.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 193.900 mit Euro 151.900 (78,34%) gefördert.

Projektnummer2397-04/2016
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied151900
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.