Sozial.EZA-Praktika für Studierende von Fachhochschulen 2009/10



Projektträger: FH Campus Wien - Verein zur Förderung des Fachhochschul-, Entwicklungs- und Forschungszentrums im Süden WiensLand: Austria Fördersumme: € 145.220,00Beginn: 01.10.2008Ende: 30.09.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Fachhochschule Campus Wien ermöglicht im Rahmen des Projekts 70 PraktikantInnen von Fachhochschulen der Sozialarbeit ein Praktikum in einem Entwicklungsland. Sie hat seit einigen Jahren das Vorbereitungsprogramm für die Studiengänge für Sozialarbeit bundesweit geöffnet und auch organisatorisch österreichweit betreut.


Die Hauptaktivität besteht aus der intensiven Vorbereitung in einer mehrteiligen Seminarreihe, der Betreuung der PraktikantInnen während des zumindest 15-wöchigen Einsatzes und der umfangreichen Nacharbeit. Die Praxisplätze müssen gewissen Standards entsprechen. Für die PraktikantInnen ist ein Zuschuss zu den ihnen erwachsenden Kosten vorgesehen. Ebenso erhalten die begleitenden Einsatzorganisationen und die Praktikumsstellen eine Teilabgeltung ihres Aufwandes. Das Zusammenwirken und die Vernetzung aller Beteiligten ist ebenfalls Teil des Projektes.


Die Maßnahmen des Projektes umfassen die Vorbereitung von 70 Studierenden in einer 7 tägigen Seminarreihe mit entsprechenden Modulen zu globalen, regionalen und lokalen Dimensionen von Entwicklung, interkulturellem Lernen, transkultureller Sozialarbeit sowie praktischen Fragen des Einsatzes. Weiters die länder- und projektspezifische Vorbereitung durch Einsatzorganisationen und EZA-ExpertInnen, die Beratung bei der Findung bzw. die Vermittlung geeigneter Praktikumsstellen, die Unterstützung bei der individuellen Vorbereitung, angeleitete und begleitete Langzeitpraktika, Veranstaltungen und Maßnahmen zur Reflexion, Auswertung und Weitergabe der Erfahrungen nach der Rückkehr.


Durch die Sozial/EZA-Praktika soll ein für Lernvorgänge Globalen Lernens hilfreicher Perspektivenwechsel erleichtert werden.


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von EUR 179.120,00 in der Höhe von EUR 145.220,00 (81,07%) gefördert.

Projektnummer2397-12/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.