Sport für Entwicklung und Menschenrechte



Projektträger: VIDC - Wiener Institut für internationalen Dialog und ZusammenarbeitLand: Austria Fördersumme: € 50.000,00Beginn: 01.01.2020Ende: 31.12.2020

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Vorhaben nutzt die inkludierenden Potenziale und die Popularität des Sports als Medium zur Sensibilisierung für Menschenrechte und globale Zusammenhänge. Ziel ist es, die Sport-Community und ihre wichtigsten AkteurInnen für die Agenda 2030/SDGs und die umfassende Verwirklichung der Menschenrechte im und durch Sport zu sensibilisieren und zu mobilisieren.


Erwartete Ergebnisse


(1) Jugend- und Bildungsarbeit: 3 MultiplikatorInnen-Seminare, 1 Workshopleiter-Training mit 12 TeilnehmerInnen, 20 fairplay-Workshops für Jugendliche mit 250 TeilnehmerInnen; 1 Folder „fairplay Workshop“ (Auflage 500 Stk); Ausarbeitung eines Moduls zu SDG’s für fairplay-Workshops?

(2) Kampagne und ÖA: Aktionstag #Sport2030 und Kampagne „Für globales Fair Play“ anlässlich Internat. Tag des Sports und der UEFA EURO 2020: 1 Aktionstag mit 300 TeilnehmerInnen, 33 Micro-Events der Vereine (SDG-Fußbälle); 35 SDG-Packages für Vereine & Initiativen (faire SDG-Bälle, Poster, Flyer und Sticker), Presse- und Medienarbeit; 2 Vernetzungs-

Meeting,1 Podiumsdiskussion (100TN);

(3) Our Game-Sport für Menschenrechte: Vernetzung, Anwaltschaft und Lobbying (2-4 Sitzungen der AG Sport und Menschenrechte im Sport-

ministerium (60 TN), 1 Baseline-Studie zu Menschenrechten im globalen Fußball-Netzwerk, 2 internationale Lobbying-Meetings.

Informations- u. ÖA: 7 redaktionelle Beiträge in Medien, 3 Interviewtermine, 2 Presseaussendungen; Our Game-Website, Social Media, Newsletter.


Direkt werden 3.500 Personen, indirekt via Medienarbeit rd. 50.000 Menschen erreicht.


Zielgruppe


Zielgruppen: Primär sind Sport-Stakeholder (Verbände, Vereine, SportlerInenn), pädagogische MultiplikatorInnen der außerschulischen Jugendarbeit, EntscheidungsträgerInnen in Politik und Verwaltung, Menschenrechtsinitiativen, migrantische Communities sowie Sportmedien. Eine breite, junge sportinteressierte Öffentlichkeit in Österreich wird erreicht; insbesondere Mädchen/junge Frauen sowie Jugendliche und Kinder (Besucher_innen von Jugendzentren, Schüler_innen 11-19J.) werden aktiv eingebunden.


Partner/Kooperation: Das Projekt basiert auf einer breiten (inter)nationalen Vernetzung. VIDC Fair Play ist ein Kompetenzzentrum im Bereich Fußball/Sport und Entwicklung/Anti-Diskriminierung. Die erfolgreiche Netzwerksarbeit wird nachhaltig in die EP Kommunikation und Bildung in Ö eingebracht. Die WM-Projekte (Nosso Jogo, Our Game) haben ein Netzwerk aus über 160 (inter)nationalen Organisationen aus einem sehr breiten gesellschaftlichen Spektrum aufgebaut.


Maßnahmen


Das Projekt 2020 baut auf 3 Modulen auf.

(1) Jugend- und Bildungsarbeit mit unterschiedlichen Workshops und MultiplikatorInnen-Trainings soll fortgeführt werden. Ein besonderes Anliegen dabei ist, die Einbindung von Mädchen sowie sozial benachteiligten Jugendlichen durch Angebote in der außerschulischen Jugendarbeit.

(2) Kampagnen – und Öffentlichkeitsarbeit wird mit Aktionen rund um den „Internationalen Tag des Sports für Entwicklung und Frieden“ (6.April) sowie der UEFA-Fußball-EURO 2020 (12.Juni-12.Juli) umgesetzt. Unterschiedliche Themen stehen dabei im Fokus. Sport, Gender und Women’s Empowerment mit entwicklungspolitischen Themen sollen in Verbindung gesetzt, Vernetzungsmeetings zum Thema Sport&Entwicklung stattfinden sowie die SDG bekannt gemacht werden. Das dritte Modul

(3) „Our Game“ hat den Fokus auf den Respekt für Menschenrechte und die Förderung der Nachhaltigkeit von Sport(-Events) durch Vernetzung, Anwaltschaft und Lobbying (AG Sport und Menschenrechte, Stakeholder-Meeting EU- und UN-Ebene).


Regionale Ausrichtung: österreichweit (mit einem Schwerpunkt auf Wien)


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 62.500 mit Euro 50.000 (80,00% des Gesamtvolumens) für eine Laufzeit von 1 Jahr gefördert.

Projektnummer2398-01/2020
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied50000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.