The Battle, Dokumentarfilm - Verwertung



Projektträger: Kulturverein Boul FaleLand: Austria Fördersumme: € 10.000,00Beginn: 01.11.2019Ende: 31.12.2020

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Der Dokumentarfilm „The Battle“ porträtiert zwei junge, unkonventionelle Frauen im Senegal: eine Rapperin in der Großstadt Dakar und eine Wrestlerin in der ländlichen Casamance. Der Film thematisiert Geschlechterrollen und den gesellschaftlichen Aufbruch einer jungen Generation in Afrika. Der Filmtitel „The Battle“ steht dabei als Synonym für den kreativen Kampf um gleiche Rechte und Anerkennung in männerdominierten Sphären und einer patriachalisch geprägten Gesellschaft. Eine moderne Heldinnen-Story, die Einblicke in die Welten der zwei ungewöhnlichen Frauen gewährt und ihren Weg in die Zukunft zeichnet.


Erwartete Ergebnisse


Mit dem Projekt werden die Postproduktion, Übersetzung/Untertitelung und Verwertungsmaßnahmen unterstützt, sodass der Film auf nationalen und internationalen Filmfestivals, in österreichischen Programmkinos, im österreichischen und online TV gezeigt und beworben werden kann. Außerdem werden Filmvorführungen an Kulturinstitutionen (national, international) und an Schulen österreichweit organisiert. Über die Weltbilder-Medienstelle BAOBAB wird der Film auch für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit zur Verfügung stehen. Zusätzlich wird der Film in den Vertrieb von EZEF (Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit) - Agentur (DE) für Filme aus dem Süden aufgenommen.

Nationale und internationale Filmfestivalteilnahmen, Vorführungen an lokalen Kulturinitiativem und Schulen, Diskussionsrunden werden realisiert.


Zielgruppe


Der Film richtet sich an die interessierte breite Öffentlichkeit österreichweit (und international) – insbesondere an junge Menschen (ab 16). Neue Zielgruppen und ein junges Publikum, Frauen und Männer gleichermaßen, werden angesprochen. Urbane Musik, Sport, Jugend, starke Frauenpersönlichkeiten - ein moderner Blick auf Afrika schaffen neue Perspektiven.


Maßnahmen


Die Projektmaßnahmen umfassen die Erstellung der Website mit Hintergrundinformation, Filmtrailer, Teaser und Filmplakat, Übersetzung/UT-Fassung und begleitende Öffentlichkeitsarbeit. Die Welt-Premiere beim FESPACO-Festival in Burkina Faso (Feb 2020) und die Österreich-Premiere beim Crossing Europe Filmfestival in Linz (April 2020) sind geplant. Weitere Festivalauswertung national (wie Ethnocieaca/Wien, IFFI - Internationales Filmfestival Innsbruck, Viennale/Wien, Diagonale Graz) und international (wie African Filmfestival New York - US Premiere, Amakula Filmfestival Kampala/Uganda, Film Africa, London/UK, Festival Cinema Panafricain, Cannes/FR, Afrika Filmfestival Leuven/BE) sowie anschließende Programmkino- und TV-Auswertungen werden realisiert.


Filmdaten: "The Battle" - Dokumentarfilm, 40-50min, HD, Farbe

- Regie | Produktion: Sandra Krampelhuber (AT), Kamera: Jean Diouf (SE), Michel Tsagli (FR/SE), Ton: Michel Tsagli (FR/SE)

- Produktionsassistenz Senegal: Demba Thiam (SE), et al., Schnitt: Dieter Strauch (AT)

- Originalsprachen: Wolof, Diola, Französisch; Untertitel: Deutsch, Englisch, Französisch

- Musik: Astou (Toussa) Gueye, Janette (Emodj) Sambou, et al.

 


Hintergrundinformation


Das Projekt ist ein Beitrag zum ADA-Schwerpunkt Gender/Frauen & Entwicklung. Der Film bricht mit traditionellen Geschlechterrollen, rückt unkonventionelle Frauenbilder in den Fokus, ermöglicht Perspektivenwechsel und regt zu neuen Denk- und Handlungsmöglichkeiten an. Geschlechtergerechtigkeit in einer globalen Dimension wird thematisiert. Regie und Produktion verantwortet eine Frau mit viel Film- und Afrikaexpertise, die senegalesische Filmcrew trägt zu Authentizität bei. Der Film zeigt ein wenig repräsentiertes, zeitgenössisches, positives Bild Afrikas und setzt sich damit ab vom oft einseitigen Blick auf Afrika als „Katastrophenkontinent“.

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Das Projekt wird in der Höhe von Euro 10.000,00 (86,96% des Gesamtprojektvolumens) für eine Laufzeit von 10 Monaten gefördert.

Projektnummer2399-04/2020
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied10000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.