this human world - Internationales Filmfestival der Menschenrechte 2024 und 2025



Projektträger: This Human World / Diese Menschen-welt, Verein zur Förderung und Verbreitung von Menschenrechtsthemen Land: Austria Fördersumme: € 40.000,00 Beginn: 01.04.2024 Ende: 31.03.2026

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das internationale Filmfestival ‚this human world‘ findet 2024 und 2025 jeweils rund um den 10. Dezember, den Tag der Menschenrechte, statt. Ziele des Festivals sind die Vermittlung und das Sichtbarmachen der globalen gesellschaftlichen Bedeutung von Menschenrechtsthemen. Das Festival für junges Publikum möchte in Form außerschulischer Bildung (junge) Menschen dazu zu ermutigen, sich mit globalen Themen wie Nachhaltigkeit, Menschenrechten, interkulturellem Dialog und sozialer Gerechtigkeit auseinanderzusetzen und sie zu befähigen, Verantwortung für ihre Handlungen zu übernehmen. Die Vernetzung von Filmemacherinnen und Filmemachern, Aktivistinnen und Aktivisten sowie aller Interessierten wird gefördert.


Erwartete Ergebnisse


- Durchführung von zwei jeweils 11-tägigen Filmfestivals an fünf Veranstaltungsorten.

- Ausarbeitung eines hochkarätigen Film- und Rahmenprogramms, das jährlich rund 15.000 Besucher*innen erreicht.

Zusammenstellung eines jenseits des Mainstreams spannenden Filmprogramms, bestehend aus jährlich 70 neuen nationalen und internationalen Dokumentar- Spiel- und Kurzfilmen zu Menschenrechtsthemen.

Diskussionsmöglichkeit, Workshops und Panels mit zu den Filmen eingeladenen Filmemacher*innen und Expert*innen (auch online).

- Bindung der Jugend an das thematische Angebot des Festivals:

Schüler*innen, Lehrer*innen sowie Jugendliche werden durch einen europaweit ausgeschriebenen Wettbewerb animiert, am Tisch der Diskussion und Verhandlung von Menschenrechtsthemen aktiv teilzunehmen.

Sondervorstellungen für Schulklassen aus dem Festivalprogramm zielen auf eine pädagogische Vermittlung.

- Breite Kooperation mit und Teilnahme von NGOs, Wissenschafts-, Kunst- und Kulturinstitutionen vor und während des Festivals.

- PR- und Vernetzungsarbeit; umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit um ein größtmögliches mediales Echo zu erwirken, Kooperation mit wichtigen österreichischen Medieninstitutionen. Indirekt erreicht werden ca. 300.000 Personen.


Zielgruppe


this human world richtet sich grundsätzlich an Menschen jeden Alters und aller sozialen

Gruppierungen. Zum Zielpublikum zählen:

- in Menschenrechtsthematiken Eingebundene bzw. Betroffene.

- all jene die Kenntnisse zum Thema Menschenrechte und Globalisierung haben und diese vertiefen, oder derartige Kenntnisse erwerben und erweitern wollen.

- an gesellschaftlichen, politischen u. kulturellen Zusammenhängen Interessierte.

- Trendsetter und Gatekeeper in Gesellschaft, Politik und Kultur.

- Kulturinteressierte bzw. Kulturschaffende, junge Filmemacher*innen, Aktivist*innen.

- Personen aus Bildungsinstitutionen und NGOs, Schüler*innen, Lehrer*innen, Student*innen.


Partner:

Durch Kooperationen mit Expert*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung, Kunst und Kultur versteht sich das Festival auch als Impulsgeber für eine Diskussion über die soziale und politische Situation von Menschen weltweit. Darüber hinaus hat das Festival zahlreiche Medienpartner.


Maßnahmen


An jährlich 11 Festivaltagen und 5 verschiedenen Wiener Veranstaltungsorten bzw. Kinos werden 90-100 neue Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme rund um das Thema Menschenrechte präsentiert. Die Filme werden von Panels, Publikumsdiskussionen mit Filmschaffenden/ Expert*innen/ Betroffenen, Vorträgen, Lesungen, musikalischen Performances sowie Ausstellungen begleitet. Im Rahmen eines bundesweiten Kurzfilmwettbewerbs haben Schüler*innen die Möglichkeit ihre Sicht zu Menschenrechtsproblematiken zu präsentieren. Die besten Filme werden im Verlauf des Festivals gezeigt und von einer Jury prämiert.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 526.200,- mit Euro 40.000,- (für 2 Festivalausgaben) gefördert.

Projektnummer 2399-02/2024
Mittelherkunft OEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied 40000
Modalität Development awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.