Treffpunkt Afrika 2018: African Futurism



Projektträger: Kulturvereinigung Friedhofstrasse 6Land: Austria Fördersumme: € 12.000,00Beginn: 01.12.2017Ende: 30.11.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das dreitägige internationale Kunst- und Kulturfestival „Treffpunkt Afrika: African Futurism“ im Mai 2018 in Linz beschäftigt sich auf vielfältige Weise mit zeitgenössischer Kunst-Avantgarde Afrikas sowie der afrikanischen Diaspora in Europa. Kunst- und Kulturschaffenden wird Raum gegeben, afrikanische Zukunftsszenarien und visionäre Utopien zu präsentieren und zu diskutieren. Gegenwärtige Entwicklungen am afrikanischen Kontinent abseits von gängigen "Dritte Welt"-Stereotypen sollen künstlerisch beleuchtet werden. Ein differenziertes Mosaik einer von Globalisierung, Digitalisierung und Urbanität geprägten afrikanisch-diasporischen Moderne soll entstehen, das gleichzeitig den Ausgangspunkt für eine Reflexion über westliche Projektionen darstellt. Die Stadtwerkstatt ist ein etabliertes Kulturzentrum am Donau-Ufer im Zentrum von Linz. Jährlich zählt das Haus rund 30.000 BesucherInnen.


Erwartete Ergebnisse


Mit dem internationalen 3-tägigen Kunst- und Kulturfestival werden rund 1000 BesucherInnen und zusätzlich eine regionale Breitenwirkung via Medienarbeit erreicht.


Zielgruppe


Zielgruppen sind primär junge Menschen, ein kunst-/kulturinteressiertes Publikum, afrikanische Communities aus/um Linz sowie die internationalen ExpertInnen und KünstlerInnen afrikanischer Herkunft. Mit verschiedenen kreativen/emotionalen/intellektuellen Zugängen wird ein breites Publikum erreicht. Neben dem Austausch mit der lokalen Linzer Kunst-, Kultur- und Jugendszene wird auch auf (inter)nationaler Ebene Vernetzung forciert. Eine gute Kooperation besteht sowohl mit den lokalen/regionalen Mainstream-Medien als auch mit den Freien Radios/TV in Linz und OÖ.

 


Maßnahmen


Das künstlerische Programm umfasst die Sparten Musik, Mode, Science-Fiction-Literatur, Virtual Reality und Film. Das Maßnahmenpaket unter Mitwirkung von jungen afrikanischen/ afrikanisch-europäischen KünstlerInnen und WissenschafterInnen (u.a. aus Ghana, Senegal, Nigeria, Frankreich, UK) beinhaltet ein wissenschaftliches Symposium, Performances, Installationen, Vorträge, Workshops, Lesungen, eine Filmreihe sowie Konzerte und DJ Lines, wobei das zentrale Element das 2-tägige Symposium bildet. Die geladenen Gäste sind ausgewiesene ExpertInnen/VertreterInnen zeitgenössischer Kunst/Kultur unterschiedlicher Sparten. Darüber hinaus begleiten umfangreiche Informations- und Medienarbeit die Veranstaltung.


Hintergrundinformation


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 18.000,00 mit Euro 12.000,- gefördert.

Projektnummer2399-04/2017
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied12000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.