Un/fair Trade - Die Kunst der Gerechtigkeit (Ausstellung), Kooperation mit dem steirischen herbst 2007)



Projektträger: Verein der Freunde der modernen und zeitgenössischen Kunst am JoanneumLand: Austria Fördersumme: € 35.000,00Beginn: 01.03.2007Ende: 31.12.2007

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die Neue Galerie Graz am Landesmuseum Joanneum wird im Rahmen des "steirischen herbst 2007" die Ausstellung "UN/FAIR TRADE - Vom (un)gerechten Tausch" zeigen. Ziel ist die Forcierung eines "FairTrade"-Diskurses, in dem es um einen Perspektivenwechsel in der allgemeinen Globalisierungsdebatte zum Thema Wirtschaft/Handel geht: "Fair Trade" soll umgedeutet werden - weg vom vermeintlichen sozialen Nischenprogramm mit Entwick-lungsländern, hin zu einer ökonomischen Grundthematik weltweit. Das Phänomen des gerechten Tausches wird im Projekt zum Herzstück einer gelingenden Ökonomie - zum trendigen "Mega-Thema" - gemacht.

Die multimediale Ausstellung umfasst Werke von rund 80 KünstlerInnen aus aller Welt in Fotografie, Film, Video; in Text und Bild; weiters Objekte, Installationen, Projektionen und Aktionen. Die künstlerische Kuratierung der Ausstellung erfolgt durch Peter Weibel, der zu den namhafteren, im internationalen Kunstbetrieb tätigen Persönlichkeiten Österreichs zählt. Zusätzlich wird intensiv Theoriearbeit betrieben, in die SpitzenökonomInnen und -publizistInnen einbezogen werden. Ein Rahmenprogramm bietet neben Führungen, Vorträge und Diskussionen, Workshop für Studierende, Angebote für Kinder und Jugendliche sowie eine interaktive Weblog-Plattform. Zur Ausstellung erscheint ein umfangreicher zweisprachiger Katalog (dt/engl), der eine umfassende Materialsammlung, Essays, Interviews und hochkarätige wissenschaftliche Beiträge zum Thema "gerechter Tausch" enthält. Schließlich werden mehrere Medienkooperationen (Ö1-Radiokolleg; Der Standard u.a.) sowie Informationsarbeit das Projekt begleiten.


Das Projekt wird aus OEZA-Mitteln in der Höhe von EUR 35.000,- (10,14 % des Gesamtprojektvolumens von EUR 345.000,-) gefördert.

Projektnummer2399-17/2007
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.