Unterstützung der Wahlbeobachtung in Montenegro: Centar za Monitoring - CEMI



Projektträger: ÖSFK (ASPR) - Österreichisches Studienzentrum für Frieden und KonfliktlösungLand: Montenegro Fördersumme: € 28.000,00Beginn: 15.07.2006Ende: 31.10.2006

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Die montenegrinische NRO CEMI (Centar za Monitoring - Zentrum für Monitoring) wird in Zusammenarbeit mit dem "Österreichischen Zentrum für Frieden und Konfliktlösung (ASPR)" unter intensiver Einbeziehung der montenegrinsichen Zivilgesellschaft, Verwaltung, politischer Parteien und anderer relevanter politischer und sozialer Gruppen ein effektives und umfassendes Monitoring der im September 2006 stattfindenden Parlamentswahlen in Montenegro durchführen. Nach einer Phase starker politischer Polarisierung in der montenegrinischen Öffentlichkeit durch die Abhaltung eines Referendums, welches zur politischen Unabhänigkeit und Loslösung Montenegros von Serbien geführt hat und einem gleichzeitigen Klima wirtschaftlicher, sozialer und politischer Sapnnungen und Veränderungen kommt der bevortehenden Parlamentswahl entscheidende Bedeutung zu. Das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung wird auf Anfrage von CEMI technische Unterstützung in der Ausbildung montenegrinischer WahlbeobachterInnen leisten, internationales Wissen über die Abhaltung von Wahlen vermitteln und CEMI bei der Rekrutierung von WahlbeobachterInnen unterstützen. Mittels des Projektes soll auch die Miete für Seminarräume, in denen 1.200 WahlbeobachterInnen ausgebildet werden sollen, finanziert sowie die Aufwandsentschädigung für 1.200 WahlbeobachterInnen abgedeckt werden.

Projektnummer8173-00/2006
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.