Verbesserung des Gesundheitszustandes in Süd-Sofala



Projektträger: Missio - Päpstliche Missionswerke in ÖsterreichLand: Mozambique Fördersumme: € 97.950,00Beginn: 01.08.2010Ende: 31.07.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Während des Bürgerkrieges sind der Bildungs- und Gesundheitssektor zusammengebrochen. Seit der Unterzeichnung des Friedensvertrages im Oktober 1992 wurde viel in den Süden und Norden des Landes investiert. Die Provinz Sofala, die sich im geografischen Zentrum des Landes befindet und traditionell der Oppositionspartei RENAMO sehr nahe steht, gehört nach wie vor zu den ärmsten Regionen Mozambiques. Aufgrund der schwierigen Lebensbedingungen und des niedrigen Bildungsniveaus ist der Gesundheitszustand der Bevölkerung sehr schlecht, viele Menschen leiden an HIV/AIDS. Kinder, schwangere Frauen bzw. Mütter mit Neugeborenen sind besonders stark von der schlechten Gesundheitslage betroffen; die Mütter- bzw. Kindersterblichkeit ist immer noch ein sehr großes Problem.


Die Missio- Partnerorganisation Esmabama betreibt Schulen und Internate, ein Krankenhaus und drei Gesundheitszentren in vier Missionen in Süd Sofala. Das vorliegende Projekt befasst sich mit der Ausbildung von Gesundheitpersonal, dem Zugang zu einer Geburtenklinik in einem sehr abgelegenen Teil des Distrikts Buzi und der Aufklärungsarbeit zu HIV/AIDS und Mutter-Kind Gesundheitsthemen. Alle Aktivitäten in ihrer Gesamtheit garantieren den betroffenen Menschen eine nachhaltige Verbesserung ihrer Lebenssituation im Bereich der Gesundheit.


Ziel: Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitszustandes benachteiligter Gruppen, insbesondere von Müttern und ihren Neugeborenen, im Süden der Provinz Sofala durch

- Senkung der Mütter- bzw. Kindermortalitätsrate durch den Bau eines Gesundheitszentrums für werdende Mütter mit Brunnen

- Ausbildung und Fortbildung von 20 Krankenschwestern, Hebammen und anderem medizinischen Personal

- Aufklärungsarbeit durch 20 Freiwillige zur Sensibilisierung für Mutter-Kind Gesundheitsvorsorge und HIV/AIDS bei mind. 5000 Menschen

Projektnummer2319-04/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Bevölkerungspolititk/-programme und reproduktive Gesundheit
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.