Vernetzung von Jugendinitiativen im Westen von El Salvador



Projektträger: HORIZONT3000 - Österreichische Organisation für EntwicklungszusammenarbeitLand: El Salvador Fördersumme: € 57.200,00Beginn: 01.01.2012Ende: 31.01.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist die Teilnahme der jugendlichen Bevölkerung El Salvadors an der Gestaltung der öffentlichen Politik zur Entwicklung von Strategien zur Verringerung von Armut und einer nachhaltigen Entwicklung. Weiters soll die Integration jugendlicher Initiativen in Netzwerken in 7 Gemeinden im Westen des Landes verstärkt werden, um die sozioökonomisch und ökologisch nachhaltige Entwicklung des Gebiets sowie den interkulturellen und intergenerationalen Dialog zu fördern, und so ihre soziale und gendergerechte Eingliederung in die Gesellschaft zu bewirken. Die identifizierten Hauptprobleme der Jugendlichen sind: Marginalisierung und soziale Exklusion; Mangel an (Aus-)Bildungs- und Arbeitsmöglichkeiten, niedrige Einkünfte; schwache jugendliche Organisationen; kaum Zugang zu Medien; Fehlen von Räumen für Erholung und Orientierung; Gewalt; mangelhafte öffentliche Politik zur Unterstützung der Jugendlichen.

Zielgruppen:

- 1.500 Jugendliche zwischen 15 und 24 Jahren bäuerlicher und indigener Abstammung aus ländlichen Gebieten, die vorwiegend in der Landwirtschaft tätig und in verschiedenen Unterrichtsstufen an Bildungszentren eingeschrieben sind.

- Familien der Jugendlichen.

Resultate:

1 Nachhaltige, gender- und umweltgerechte Geschäftsideen und Unternehmensgründungen von Jugendlichen liegen vor.

2 Das soziale Gefüge wurde gestärkt und die Identität der Jugendlichen in der so genannten ‚Ethno-Kulturzone im Westen von El Salvador’ bewertet, mittels Zugang zu audiovisuellen Medien (mit der Möglichkeit zu partizipativer Kommunikation) und der Entwicklung soziokultureller Projekte.

3 Die jugendlichen Netzwerke wurden durch die Integration in einer ‚Regionalen Koordinierungsstelle Jugendlicher Netzwerke im Westen’ gestärkt und fördern dadurch als aktive Akteure den interkulturellen und intergenerationalen Dialog, mittels erhöhter Bürgerbeteiligung und Gesprächen mit dem Staat und der Zivilgesellschaft zur Verteidigung ihrer Interessen.

Projektnummer2325-07/2012
MittelherkunftOEZA
Sektor Staatsführung & Zivilgesellschaft, allgemein
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.