WearFair & mehr - Messe für ökologisch faire Mode und Lifestyle



Projektträger: Wearfair und mehr - Verein zur Förderung eines fairen und ökologischen LebensstilsLand: Austria Fördersumme: € 20.000,00Beginn: 01.07.2015Ende: 30.06.2016

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Projektziel:

Die WearFair und mehr-Messe stärkt faire und ökologische Wirtschaft sowie Bewusstsein für einen nachhaltigen Konsum- und Lebensstil. Das Vorhaben orientiert sich am Leitbild der nachhaltigen Entwicklung und schafft einen Bezug von Globalität zur eigenen Lebenswelt. Im Rahmen des „European Year for Development 2015“ werden Zukunftsvisionen zur Stärkung der fairen und ökologischen Wirtschaft erarbeitet.


Erwartete Ergebnisse


Erwartete Ergebnisse:

-) Wear fair & mehr 2015 ist ein Marktplatz ist ein Marktplatz für faire und nachhaltige Produkte mit mindestens 170 AusstellerInnen und 11.000 BesucherInnen

-) Vernetzungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten (Kapazitätsbildung) für 170 Unternehmen (B2B) sind organisiert.

-) Im Rahmen des „European Year for Development 2015“ sind Zukunftsvisionen zur Stärkung der fairen und ökologischen Wirtschaft erarbeitet.

-) Eine interaktive Website und eine Facebook-Seite informieren 80.000 KonsumentInnen über Kampagnen und Konsumalternativen. Professionell gestaltete Plakate und Flyers und Schaltungen im Radio und auf Infoscreens der Linz AG informieren 100.000 KonsumentInnen über Rahmenprogramm und Konsumalternativen auf der Verkaufs-Messe WearFair & mehr.

-) Das Projekt erreicht österreichweit 2.000.000 KonsumentInnen über Medienauftritte und kleinere Pre-Events, die Kampagnen und Konsumalternativen zum Inhalt haben.

 


Zielgruppe


Zielgruppe/Partner/Region:

Zu den Zielgruppen gehören in erster Linie die breite Masse aller KonsumentInnen sowie UnternehmerInnen. Weitere Zielgruppen sind alle Institutionen, Vereine und politischen Organe, die sich vom positiven Beispiel der WearFair & mehr Verkaufs-Messe motivieren lassen, um eigene Initiativen für eine faire und ökologische Wirtschaft zu starten oder zu unterstützen. Beneficiaries sind ArbeiterInnen und ProduzentInnen im globalen Süden, deren Leben negativ (oder positiv) vom Konsumverhalten der EuropäerInnen betroffen ist.


Maßnahmen


Maßnahmen:

-) Öffentlichkeitsarbeit für das Thema Kritischer Konsum für ein breites Publikum: Informationen über die AusstellerInnen auf der Messe und Best Practices. BesucherInnen der Website können sich für das Rahmenprogramm inskribieren, sich als VolontärIn anmelden oder Empfehlungen für die Verkaufsmesse abgeben. 3.000 Plakate und 50.000 Flyer werden erstellt und von den PartnerInnen und AusstellerInnen österreichweit verteilt. Schaltungen in Fm4, Life-Radio, Radio Froh und bei anderen Medienpartnern, als auch Berichte für die Infoscreens der öffentlichen Verkehrsmittel werden organisiert.

-) Stärkung des Bewusstseins fairer und nachhaltiger Konsummöglichkeiten: Auf der WearFair & mehr Verkaufs-Messe werden 6 Vorträge und 4 Podiumsdiskussionen, jeweils mit neuen Ansichten und Best Practices zum Thema Kritischer Konsum und nachhaltiger Lebensstil organisiert.

-) Schaffung eines Markts für fair und nachhaltig erzeugte Produkte: Vom 18. – 20. September 2015 wird eine dreitägige Verkaufs-Messe in der Tabakfabrik in Linz organisiert.

-) Zukunftsvisionen im Rahmen des „European Year for Development 2015“: Zum Thema „Change Your Shoes“ wird ein Forum organisiert, wo die Ansätze des EYD2015 mit der Praxis in der Schuhproduktion verknüpft werden - im Rahmen dieses Forums erarbeitet die WearFair & mehr Zukunftsvisionen zur Stärkung der fairen und nachhaltigen Wirtschaft und zur Stärkung der Entwicklungspolitik.

 

Projektnummer2398-16/2015
MittelherkunftOEZA
Sektor Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
Tied20000
ModalitätDevelopment awareness
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.