Zanzicode - Schule für Webentwicklung: Ausbildung von 12 Jugendlichen in Netzwerktechnik, Programmierung, Entrepreneurship und Finanzmanagement in Sansibar



Projektträger: ICT4D.at Austrian Network for Information and Communication Technologies for Development - Verein zur Bewusstseinsschaffung über das Potential von Informations- und Kommunikations-technologien für EntwicklungszusammenarbeitLand: Tanzania Fördersumme: € 5.000,00Beginn: 15.04.2010Ende: 20.07.2011

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt Zanzicode bietet 12 motivierten und talentierten SchülerInnen aus sozial benachteiligten Schichten in Sansibar (Insel vor Tansania) eine zwei-semestrige kostenfreie Ausbildung im Bereich der Web-Entwicklung an. Die Auswahl erfolgt durch einen schriftlichen Test sowie ein persönliches Gespräch mit der Lehrperson vor Ort.

Das Ziel ist den AbsolventInnen eine erfolgreiche berufliche Zukunft vor Ort als EntwicklerInnen für Web-Applikationen zu bieten. Eine weitere Absicht unserer Ausbildung besteht darin, zur Stärkung einer lokalen Community im Bereich Software-Entwicklung beizutragen.

Dieser Zeitpunkt ist günstig, da im August 2009 mit dem Teile der Ostküste Afrikas (u.a. Tansania) an das global umspannende Internet angeschlossen wurden. Jetzt endlich besteht die Möglichkeit nach westlichem Industriestandard mit dem Internet zu arbeiten. Die Maßnahmen für Kapazitätsbildung bei den 12 SchülerInnen tragen zur Minimierung des bestehenden "digital divide" bei und sind ein erster Schritt zur sukzessiven Stärkung junger afrikanischer Menschen. Langfristig ermöglicht diese Ausbildung und "Hilfe zur Selbsthilfe" die Gründung von eigenen Unternehmen in Sansibar und ist damit ein wichtiger Beitrag zur Stärkung einer lokalen Ökonomie. Die Ausbildung der TeilnehmerInnen wird am Ende durch das international anerkannte Zertifikat der W3C School überprüft. Weiters sollen 1-2 Jugendliche als Lehrende geschult werden, dass sie ab 2011 weitere Schulungen von 12-24 Jugendlichen durchführen können. AbsolventInnen der Zanzicode Schule werden in diesem aufstrebenden Sektor der Informationswirtschaft als MultiplikatorInnen fungieren sowie den Informationsfluss und Austausch zwischen Sansibar und dem Rest der Welt fördern. Sie sind damit Vorbilder für gleichaltrige und nachfolgende Generationen, den gleichen Schritt zu tun.

Projektnummer2338-06/2010
MittelherkunftOEZA
Sektor Hochschulausbildung
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.