Zivilgesellschaft partizipiert an EU-Politikgestaltung



Projektträger: Globale Verantwortung - Arbeitsgemeinschaft für Entwicklung und Humanitäre HilfeLand: Austria Fördersumme: € 114.200,00Beginn: 01.01.2012Ende: 31.01.2014

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Ziel des Projekts ist, dass sich die österreichischen NRO qualifiziert und in erhöhtem Ausmaß zu vier zentralen Themen der Europäischen Politik - Europäischer Auswärtiger Dienst, Grünbuch/Konsensus, Mehrjähriger Finanzrahmen und Rio+20 sowie angrenzende Politikbereiche - direkt oder über NRO-Netzwerke in die EU-Entwicklungspolitik einbringen.

Angestrebte Wirkung: Das Engagement der NRO spiegelt sich in den Beschlüssen zu den vier Themen wider.

Das Vorhaben ergänzt das Projekt 2325-13/2009 und baut auf dessen bisherigen Leistungen auf. Der wesentliche Unterschied liegt in der Fokussierung auf 4 Themen, in der Tiefe der Befassung und der Qualität der Beiträge an die EU-Gremien.

Zielgruppen:

a) Indirekte Zielgruppe ist die Zivilgesellschaft in Entwicklungsländern, die letzten Endes die Entwicklungspolitik der EU positiv erfahren soll.

b) Direkte Zielgruppe sind die Mitgliedsorganisationen der AG Globale Verantwortung aus den Bereichen Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe (dzt. 42) und österreichische NRO und Initiativen, die keine Mitglieder sind, sowie

c) österreichische PolitikerInnen, Abgeordnete zum Europäischen Parlament und Delegierte aus Politik und Verwaltung, die Österreich in den Institutionen und Gremien der EU vertreten.

Resultate:

1. Österreichische NRO in den Bereichen EZA und Humanitäre Hilfe erkennen die Relevanz der EU-EZA für Entwicklungsländer und die EZA-Politik in Österreich.

2. Diese NRO nutzen die Datenbank der AG Globale Verantwortung für ihr Lobbying, das sich an österreichische PolitikerInnen, Abgeordnete zum Europäischen Parlament und Delegierte aus Politik und Verwaltung, die Österreich in den Institutionen und Gremien der EU vertreten sowie Kommission, Generaldirektion DevCo, etc. richtet.

3. Österreichische NRO leisten qualifizierten und mit lokalen Partnern und internationalen Netzwerken akkordierten Input zu Positionen, Stellungnahmen etc. der AG Globale Verantwortung zu (den vier) EU-Themen, die an Zielgruppe c) gerichtet werden.

Projektnummer2325-01/2012
MittelherkunftOEZA
Sektor Andere multisektorielle Maßnahmen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.