Förderung der Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen und Menschen mit Behinderungen, sowie von älteren Menschen, religiösen oder ethnischen Minderheiten, indigene Bevölkerungsgruppen und anderen marginalisierten Gruppen.

Rund ein Drittel der Weltbevölkerung - insgesamt 2,2 Milliarden Kinder und Jugendliche - sind unter 18 Jahre alt. In zahlreichen Entwicklungsländern wie beispielsweise in den Partnerländern der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit Uganda, Burkina Faso und Mosambik stellen junge Menschen sogar die Bevölkerungsmehrheit. Grundlagen für Projekte und Programme, die den Schutz und die Förderung der Rechte von Kindern und Jugendlichen zum Ziel haben, ist die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen. Sie schreibt die Beachtung von vier Kernprinzipien vor: Das Kinderrecht auf Leben, das Verbot der Diskriminierung von Kindern, den Grundsatz des Kindeswohls und das Recht auf Partizipation.

15 Prozent der Weltbevölkerung leben mit einer oder mehreren Behinderungen. 80 Prozent davon leben in Entwicklungsländern. Ausgehend vom Prinzip "Nothing about us without us" verfolgt die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit einen inklusiven Ansatz und fördert in ihren Programmen und Projekten insbesondere die Beteiligung und Gleichberechtigung sowie die Selbstbefähigung von Menschen mit Behinderungen. Wesentlich sind dabei die Achtung ihrer Würde und individuellen Autonomie, Barrierefreiheit, Chancengleichheit sowie der Respekt vor den sich entwickelnden Fähigkeiten von Kindern mit Behinderungen und die Achtung ihres Rechts auf die Wahrung ihrer Identität.