Der Zugang zu Wasser, Land und Energie für alle ist wichtig, damit Grundbedürfnisse gestillt und Konflikte vermieden werden. Gleiche Zugangs- und Nutzungsrechte zu natürlichen Ressourcen – vor allem für benachteiligte Bevölkerungsgruppen – sind entscheidend für eine inklusive und nachhaltige Entwicklung in den Partnerländern der Austrian Development Agency (ADA).

Globale Trends wie das Bevölkerungswachstum, veränderte Konsumgewohnheiten oder der Klimawandel tragen dazu bei, dass natürliche Ressourcen nicht für alle Menschen ausreichend zur Verfügung stehen. Schätzungen der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) zufolge muss die landwirtschaftliche Produktion bis 2050 um 60 Prozent steigen, um den zukünftigen weltweiten Bedarf zu decken. Bereits 2030 wird die Menschheit um 40 Prozent mehr Energie benötigen. Derzeit sind mehr als 40 Prozent aller Menschen von Wasserknappheit betroffen. Die globale Nachfrage nach Land steigt und bringt Herausforderungen in Bezug auf gerechten Zugang und entsprechende Nutzungsrechte mit sich. Ganz im Sinne der Globalen Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) strebt die ADA danach, mit nachhaltigen landwirtschaftlichen Methoden sowie schonenden Maßnahmen in der Energie-, Wasser- und Abwasserwirtschaft sensible Ökosysteme zu schützen, natürliche Ressourcen zu erhalten und zum Klimaschutz beizutragen.

Wasserversorgung und Siedlungshygiene, erneuerbare Energie sowie ländliche Entwicklung für mehr Ernährungssicherheit bilden daher wichtige Schwerpunkte der ADA. Diese Arbeitsfelder sind eng miteinander verknüpft. Allfällige Wechselbeziehungen, Synergien und mögliche Zielkonflikte zwischen den einzelnen Bereichen müssen bei jeder entwicklungspolitischen Entscheidung und Maßnahme berücksichtigt werden. Durch die Betonung dieser Zusammenhänge und ihre integrierte Sichtweise auf Strategie- und Programm- bzw. Projektebene ermöglicht die ADA nachhaltige und bessere Lösungsansätze und Resultate.