EMPLOYED: Enhanced Meaningful Opportunities, Participation and Livelihoods of Youth for Effective Development



Contract partner: Caritas Österreich (ehemals: Österreichische Caritaszentrale)Country: Uganda Funding amount: € 71.200,00Project start: 01.07.2020End: 31.12.2023

Short Description:

Overall goal


Ziel des Projekts ist es, einen Beitrag zur Armutsbekämpfung und zum sozioökonomischen Empowerment von Jugendlichen in Norduganda in Übereinstimmung mit SDG1, SDG4, SDG8, SDG10, SDG16 zu leisten. Jugendliche in der Subregion Acholi sollen verbesserte Fähigkeiten und Möglichkeiten erhalten und anwenden, um einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachzugehen und dadurch mögliches riskantes Verhalten (Alkoholismus, Glücksspiel, Prostitution) zu reduzieren. Zudem soll erreicht werden, dass die Jugendlichen ihre Teilnahme an Entscheidungsprozessen für verbesserte (un)selbstständige Beschäftigungsmöglichkeiten erhöhen.


Expected results


(1.1) Kapazitäten von 48 lokalen zivilgesellschaftlichen Organisationen (CSOs) und des Personals der lokalen Regierung sind verbessert.

(1.2) 600 Jugendliche verfügen über mehr Wissen und Fähigkeiten, um Arbeit zu finden und Unternehmen zu gründen.

(1.3) 500 Geschäftsideen sind entwickelt und unterstützt.

(1.4) 600 Arbeitsplätze und 400 selbstständige Beschäftigungsmöglichkeiten sind geschaffen.

(1.5) Mehr Ersparnisse und Zugang zu Krediten für Jugendliche durch die Gründung von 60 Dorf- und Darlehenssparvereinen.

(2.1) Erhöhte Sensibilisierung der Jugendlichen für ihre Rechte und Ansprüche durch die Ausbildung von 112 JugendleiterInnen.

(2.2) Reduzierung von risikoreichem Verhalten bei Jugendlichen durch die Ausbildung von 48 Peer Educators.

(2.3) Verstärktes Engagement der Jugendlichen durch 16 Treffen mit lokalen PolitikerInnen.

(2.4) 600 Jugendliche haben Zugang zu Regierungsprogrammen.


Target group / Beneficiaries


Das Projekt richtet sich an 1.200 junge Erwachsene (Alter: 18 - 30 J.) aus Gulu und Kitgum in Norduganda (Alleinerziehende; Jugendliche mit einer Behinderung; Jugendliche, die die Schule abgebrochen oder nur die Sekundarschule abgeschlossen haben; Jugendliche, die mit HIV/AIDS leben).

Das Projekt richtet sich auch an MitarbeiterInnen von CSOs und der lokalen Regierung durch Fortbildung, an Finanzinstitutionen, die ihre Produkte für Jugendliche anbieten, an private Unternehmen für die Ausbildung und Beschäftigung von Jugendlichen und an Ausbildungseinrichtungen, die Kurse für Jugendliche anbieten.

Die Endbegünstigten des Projekts sind 6.000 Gemeindemitglieder aus Gulu und Kitgum.


Activities


(i) Arbeit mit Jugendlichen, um ihre Fähigkeiten/Kenntnisse zu verbessern, damit sie eine Beschäftigung finden, ein Unternehmen gründen oder die Regierung in Gulu und Kitgum beeinflussen können;

(ii) Zusammenarbeit mit dem Privatsektor, damit Jugendliche in ihren Bemühungen um Beschäftigung und Unternehmensgründung von der lokalen Geschäftswelt und den Finanzinstitutionen unterstützt werden;

(iii) Zusammenarbeit mit politischen InteressenvertreterInnen (ParlamentarierInnen, lokale politische EntscheidungsträgerInnen, etc.), um Inputs für die Beschäftigung und das Empowerment von Jugendlichen zu entwickeln;

(iv) auf Zivilgesellschafts- und Gemeindeebene gezielte Bereitstellung von Informationen und durch das Angebot, die Kapazitäten der lokalen CSOs in Gulu und Kitgum zu stärken.


Context


Die Region Norduganda steht vor großen Herausforderungen, da rund 70% der jungen Bevölkerung (Alter: 18-30 J.) arbeitslos sind und in Armut leben (Uganda Bureau of Statistics, 2014). Dies wird unter anderem durch ein niedriges Qualifikationsniveau, begrenzte Möglichkeiten und ihrer multiplen Vulnerabilität verursacht. Die politischen EntscheidungsträgerInnen haben begonnen, diese Probleme durch politische Maßnahmen und Programme zu bekämpfen, um dadurch auch den sozialen Zusammenhalt in der Region zu fördern. Dennoch besteht nach wie vor eine Diskrepanz zwischen den individuellen Fähigkeiten/Qualifikationen der Jugendlichen und den Anforderungen des Arbeitsmarktes, wodurch viele arbeitslos bleiben und in Armut leben.


Der OEZA-Kofinanzierungsanteil beträgt 12,98 Prozent.

project number2325-11/2020
source of fundingOEZA
sector Andere soziale Infrastruktur und Leistungen
tied0
modalityProject-type interventions
marker Poverty: 1
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.