Geschlechtergerechtigkeit glokal - 'If I can't spray, it's not my revolution!' Global citizenship education durch partizipative Graffitiworkshops mit Mädchen



Contract partner: IKF - Institut für KonfliktforschungCountry: Österreich Funding amount: € 32.000,00Project start: 02.01.2021End: 30.04.2022

Short Description:

Overall goal


Das partizipativ ausgerichtete Projekt verbindet inhaltliche Workshops zum Sustainable Development Goal (SDG) 5 – Stichwort: globale Problematik von Gewalt gegen Mädchen und Frauen als Menschenrechtsverletzung – mit künstlerischen (Graffiti-) sowie Medienworkshops. Ziele sind Wissenserwerb, Reflexion auf lokaler und globaler Ebene, Sensibilisierung für das Thema Gewalt und schließlich Empowerment der Teilnehmerinnen, wobei diese Selbstermächtigung auch über den Erwerb neuer Skills im künstlerischen und Medienbereich erfolgt. Dabei wird ein Schwerpunkt auf die digitale Kommunikation der Ergebnisse gelegt, um diese möglichst vielen NutzerInnen zur Verfügung zu stellen.


Expected results


- Workshop-Reihen in drei Jugendzentren (Wien, St. Pölten, Burgenland): 12 Workshops inkl. Graffitiumsetzung sowie Fotodokumentation

- 1 Publikation ('Zine')

- eine breit angelegte Medienkampagne und Video (Website, Social Media, InfluencerInnen, TV, Radio) erreichen rund 10.000 Personen

- 1 öffentliche Veranstaltung in Wien anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen


Target group / Beneficiaries


Primäre Zielgruppe sind Mädchen und junge Frauen ab 14 Jahren direkt als Workshopteilnehmerinnen. Darüber hinaus spricht auch die Medienkampagne gezielt ein jüngeres Publikum an (ca. 10.000 Personen).

KooperationspartnerInnen sind neben dem Demokratiezentrum Wien das Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie der Universität Graz, drei Jugendzentren, das Street Art-Kollektiv Feminist Killjoy und die Medienfirma Frog Queen Media.

Regionale Ausrichtung: Wien, Niederösterreich, Burgenland; Medienkampagne österreichweit.


Activities


Die geplanten Aktivitäten setzen an mehreren Ebenen an. In den drei ausgewählten Jugendzentren findet über mehrere Wochen hinweg eine vierteilige Workshopreihe statt mit je rund 20 Jugendlichen: 2 inhaltliche Workshops zu Demokratie, Grund- und Menschenrechten als Grundlage für ein respektvolles Zusammenleben sowie Auseinandersetzung mit Gewalt im eigenen sozialen Umfeld ebenso wie im globalen Kontext. Im dritten Workshop erfolgt eine künstlerische Auseinandersetzung mit der eigenen Gewaltbetroffenheit unter Anleitung des Künstlerinnenkollektivs Feminist Killjoy. Anschließend wird die Gruppe entlang von zwei Aktivitäten geteilt: Während die einen gemeinsam ein Graffiti als Ausdruck der vorangegangenen Reflexionen erarbeiten, erstellt die andere Gruppe unter Anleitung einer Expertin ein Konzept für Fotojournalismus. Beim vierten Treffen wird das Graffiti umgesetzt, was wiederum die Fotogruppe dokumentiert.

Zusätzlich werden die künstlerischen Ergebnisse für ein breites Publikum aufgearbeitet und zugänglich gemacht durch ein von einer Medienfirma gedrehtes Kurzvideo, ein Zine (do it yourself-Publikationsform aus der feministisch-künstlerischen Bewusstseinsbildung, schwarz-weiß im A5 Format, auch digital), Medienkampagne mit Social Media, Website. Die Kampagne, welche die Kunstaktion zeigt und sich thematisch mit der weltweit ausgeübten Gewalt gegen Mädchen und Frauen befasst, findet ihren Abschluss nach der Projektpräsentation im November 2021.


Context


Das Projekt wird bei einem Gesamtprojektvolumen von Euro 36.432 mit Euro 32.000 (87,83 % des Gesamtvolumens) für eine Laufzeit von 16 Monaten gefördert.

project number2397-09/2021
source of fundingOEZA
sector Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
tied32000
modalityDevelopment awareness
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.