Entwicklungspolitische Grundsatzfragen, internationaler Dialog und Zusammenarbeit



Contract partner: VIDC - Wiener Institut für internationalen Dialog und ZusammenarbeitCountry: Österreich Funding amount: € 1.413.440,00Project start: 01.01.2019End: 31.12.2020

Short Description:

Overall goal


Das VIDC zielt darauf ab, gesellschaftliche Transformationsprozesse zu unterstützen, die einen sozialen Wandel initiieren, um so zu einer gerechten globalen Weltordnung beizutragen. Im Rahmen des von der ADA geförderten Programms zu entwicklungspolitischen Grundsatzfragen, internationalem Dialog und Zusammenarbeit setzt sich das VIDC mit aktuellen entwicklungspolitischen Fragestellungen auseinander. Dabei lässt sich das Institut vom Dreijahresprogramm der OEZA 2019-2021 leiten. Das Programm soll zu einem besseren Verständnis konkreter Themen der EZA insbesondere bei politischen EntscheidungsträgerInnen sowie AkteurInnen der EZA führen, sowie grundlegendes entwicklungspolitisches Wissen generieren und vermitteln. Die Achtung und Förderung der Menschenrechte gelten dabei als gemeinsame, untrennbare, universell gültige Werte der Entwicklungspolitik. Als Referenzrahmen dient die „Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung“ der UNO mit ihren nachhaltigen Entwicklungszielen (SDGs).


Expected results


- Ein kritisches Bewusstseins ist gestärkt, Informationen wurden vermittelt und weitere Diskussion angeregt zu: Gender-Fragen, Menschenhandel, Migration und Lebenswelt von Rückkehrerinnen, internationale Wirtschafts- und Steuerpolitik sowie zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen in den Regionen Schwarzmeerraum/Türkei, Mittlerer Osten, Arabischer Raum mit Schwerpunkt Palästina sowie Subsahara-Afrika.

- Das Potential und das Engagement von Diaspora-Organisationen für die EZA hat sich erhöht

- Vorschläge und Empfehlungen für neue Maßnahmen im Nationalen Aktionsplan zur UN-Resolution 1325 wurden ausgearbeitet.

- Ein Netzwerk von fachspezifische Einrichtungen, zivilgesellschaftliche Organisationen, Beratungsstellen, MigrantInnenorganisationen und EZA-Organisationen im Bereich sexueller und reproduktiver Gesundheit und Rechte (SRGR) wurde aufgebaut, "Good Practice" Beispiele sind identifiziert.

- Das Verständnis der Beziehung zwischen Kultur, sozialem Wandel und Entwicklung hat sich u.a. bei Kulturinstitutionen, entwicklungspolitischen Organisationen, Kulturschaffenden und Medien verbessert.


Target group / Beneficiaries


Von den Veranstaltungen, Publikationen und der Netzwerktätigkeit im Rahmen des geförderten Programms profitieren Universitäten, Schulen, Medien, politische EntscheidungsträgerInnen, in der Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit tätige Fachkräfte bzw. Organisationen sowie die entwicklungspolitisch interessierte Öffentlichkeit. Von den Workshops und Veranstaltungen profitieren direkt jeweils zwischen 20-200 Personen. Publikationen werden im Durchschnitt in 500 Exemplaren zur Verfügung gestellt. Die Zielgruppe insgesamt, die mit Aussendungen, Dokumentation von Veranstaltungen oder Publikationshinweisen via online News erreicht werden beträgt rund 5.800 Personen.


Activities


- Organisation und inhaltliche Gestaltung von Veranstaltungen, Konferenzen, Workshops, Diskussionsveranstaltungen, Tagungen, Arbeitsgruppen, Trainings, Ausbildungsmaßnahmen etc.

- Aufbau von Wissensnetzwerken; institutionelle Zusammenarbeit mit österreichischen und internationalen EZA-Organisationen und wissenschaftlichen Institutionen.

- Erarbeitung, Redaktion und Publikation von Studien, Analysen und Berichten.

- Medien- und Öffentlichkeitsarbeit.


Context


Das Programm knüpft an aktuelle Schwerpunkte der nationalen und internationalen entwicklungspolitischen Debatte und Agenda an. Über Analysen und den Diskurs zur internationalen Wirtschafts- und Finanzpolitik, Demokratie, Menschenrechten, Gender, Migration und Diversität werden ein kritisches Verständnis gefördert und Lösungsansätze präsentiert. Der geografische Schwerpunkt auf die Regionen des Nahen und Mittleren Ostens und des Schwarzmeerraums macht das Programm aus Sicht der OEZA besonders relevant.

project number1827-00/2019
source of fundingOEZA
sector Keinem spezifischen Sektor zuordenbar
tied1413440
modalityDevelopment awareness
marker
  • Policy marker: are used to identify, assess and facilitate the monitoring of activities in support of policy objectives concerning gender equality, aid to environment, participatory development/good governance, trade development and reproductive, maternal, newborn and child health. Activities targeting the objectives of the Rio Conventions include the identification of biodiversity, climate change mitigation, climate change adaptation, and desertification.
    • 1= policy is a significant objective of the activity
    • 2= policy is the principal objective of the activity
  • Donor/ source of funding: The ADA is not only implementing projects and programmes of the Austrian Development Cooperation , but also projects funded from other sources and donors such as
    • AKF - Foreign Disaster Fund of the Austrian federal government
    • BMLFUW - Federal Ministry for Agriculture, Forestry, Environment and Water
    • EU - Funds of the European Commission
    • Others - various other donors are listed in ADA’s annual business report.
  • Type of Aid – Aid modalities: classifies transfers from the donor to the first recipient of funds such as budget support, core contributions and pooled programmes and funds to CSOs and multilateral organisations, project-type interventions, experts and other technical assistance, scholarships and student costs in donor countries, debt relief, administrative costs and other in-donor expenditures.
  • Purpose/ sector code: classifies the specific area of the recipient’s economic or social structure, funded by a bilateral contribution.
  • Tied/Untied: Untied aid is defined as loans and grants whose proceeds are fully and freely available to finance procurement from all OECD countries and substantially all developing countries. Transactions are considered tied unless the donor has, at the time of the aid offer, clearly specified a range of countries eligible for procurement which meets the tests for “untied” aid.