Beitrag zur ländlichen Wohlstandsentwicklung in Georgien



Projektträger: CARE Österreich, Verein für Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre HilfeLand: Georgia Fördersumme: € 375.000,00Beginn: 01.01.2014Ende: 30.06.2018

Kurzbeschreibung:

Projektziel


Das Projekt trägt zu einer nachhaltigen Steigerung der Nahrungsmittelproduktion und der Bekämpfung ländlicher Armut in Georgien bei. Geschäftsorientierte Kleinbauerngruppen sollen innerhalb eines nachhaltigen, unterstützenden Rahmens miteinander kooperieren und auf dem Markt konkurrenzfähig sein. Kapazitäten-Entwicklung von Kleinbauerngruppen in Agrobusiness-Management spielt eine zentrale Rolle. Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, werden diese Gruppen Mitglieder einer Dachorganisation sein, welche im Rahmen des Projektes in ihrer Rolle als Dienstleistungsanbieter und Lobby-Einrichtung unterstützt wird. Dies wird als Versuchsgelände für die neue Strategie der georgischen Regierung im Landwirtschaftssektor dienen, welche durch das Feedback und die Anwaltschaft von CARE und Partnern gestärkt werden wird.

Die Zielregion grenzt an Georgiens Schwarzmeerküste. Diese Bezirke profitieren von ihrer Nähe zu Häfen, Industrie- und Tourismusgebieten.

Zielgruppen: Geschäftsorientierte Kleinbauernverbände (mindestens 30) mit geschätzten 600 Mitgliedern und die Georgia Farmers Association (GFA), eine Instanz zweiter Ebene zur Repräsentation und Unterstützung von Bauerngruppen.

Begünstigte: 600 landwirtschaftliche Haushalte (2.400 Personen); mindestens 30 Agrounternehmen, Kredit- und Marketinginstituten in den Zielregionen, die mit Kleinbauerngruppen geschäftlich verbunden sind; etwa 6.000 GFA Mitglieder; 292.000 LandbewohnerInnen.

Resultate:

1: Geschäftsorientierte Kleinbauerngruppen (Kooperativen etc.) sind funktions- und zukunftsfähig.

2: Die Interessen und Rechte von Kleinbauern werden von der Georgian Farmers Association (GFA) geschützt und vertreten.

3: Die institutionellen Rahmenbedingungen für Kleinbauerngruppen haben sich verbessert.

4: Kleinbauerngruppen haben verbesserten Zugang zu Kapital, Marktinformation, setzen neue Geschäftideen und Landwirtschafts-/ Verarbeitungsmethoden um.

Projektnummer2325-01/2014
MittelherkunftOEZA
Sektor Landwirtschaft
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.