CAPAQUA - Aufbau von Ausbildungs- und Forschungskapazität zum nachhaltigen Management von aquatischen Ökosystemen im östlichen Afrika



Projektträger: Österreichische Akademie der WissenschaftenLand: South of Sahara, regional/multi-country Fördersumme: € 1.499.800,00Beginn: 01.10.2009Ende: 31.12.2012

Kurzbeschreibung:

Projektziel


CAPAQUA unterstützt die Kapazität von Forschungs- und Ausbildungszentren im östlichen Afrika, damit diese gezielte Forschung zum nachhaltigen Wasser- und Gewässermanagement konzipieren, durchführen und die EntscheidungsträgerInnen ihrer Länder sachkundig beraten. Das umstrukturierte 18-monatige M.Sc. Programm "Environmental Sciences Specialization Limnology & Wetland Ecosystems" wird jeweils in 4-monatigen Trimestern in den Niederlanden (UNESCO-IHE), Kenia (Egerton University) und Österreich (IPGL) durchgeführt, danach erfolgt die 6-monatige Forschungsperiode zur Durchführung der Diplomarbeit im östlichen Afrika.


Mindestens 24 junge Wasser/UmweltexpertInnen aus dem östlichen Afrika schließen das 18-monatige M.Sc. Programm ab. Weitere 15 Wasser/UmweltexpertInnen absolvieren das 4-monatige Trimester an der Egerton University in Kenia. Ein maßgeschneidertes institutionelles Kapazitätsentwicklungsprogramm unterstützt das für die Region wichtige Ausbildungs- und Forschungszentrum Egerton Universität. Die technische Ausrüstung und Infrastruktur der Egerton University wird modernisiert, um das internationale Ausbildungsprogramm in der geforderten Qualität durchführen zu können. Ein "Water Resource Centre" mit Computer/Internetarbeitsplätzen und Fachbibliothek wird an der Egerton University aufgebaut. Weiters werden Fortbildungsprogramme für wissenschaftliches, wissenschaftlich-technisches und administratives Personal der Egerton University in den Bereichen Projektmanagement, Qualitätssicherung, Lehr/Lernmethodik und EDV/Internet durchführt. Unterstützt wird der Restrukturierungsprozess der "Eastern Africa Water Association (EAWA)" in Richtung operativer und finanzieller Eigenständigkeit, die regionale Zusammenarbeit wird intensiviert.

Das Programm CAPAQUA wird auch von der Niederländischen Entwicklungszusammenarbeit (DGIS/DUPC via UNESCO-IHE) finanziert.

Projektnummer0612-00/2009
MittelherkunftOEZA
Sektor Wasserversorgung und sanitäre Einrichtungen
Tied
Modalität
Marker
  • Marker: kennzeichnet und bewertet die entwicklungspolitische Zielsetzung eines Projektes auf Gendergleichstellung, Reproduktive Gesundheit, Umweltschutz, Demokratieförderung, Armutsorientierung, Entwicklung des Handels sowie auf die Erfüllung der Klima- Biodiversitäts- und Wüstenkonventionen.
    • 1= das entwicklungspolitische Ziel ist in das Projekt integriert
    • 2= das entwicklungspolitsche Ziel ist der spezifische Inhalt des Projekts
  • Mittelherkunft: Die ADA setzt in Projekten und Programmen Mittel der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) sowie anderer Finanzierungsquellen um.
    • AKF - Auslandskatastrophenfonds der Österreichischen Bundesregierung
    • BMLFUW - Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
    • EU - Mittel der Europäischen Kommission
    • Andere Geber - Diverse Finanzquellen, die dem jährlichen Geschäftsbericht der ADA im Detail zu entnehmen sind.
  • Modalität: definiert die Art der Hilfe (z.B: Sektorbudgethilfe, Kernbeiträge an multilaterale Institutionen, Projekthilfe, Technische Assistenz (personelle Hilfe), Bildungsarbeit im Inland, etc.)
  • Sektor: bezeichnet den wirtschaftlichen oder sozialen Sektor des Partnerlandes, welcher mit dem Projekt/Programm unterstützt wird.
  • Tied/Untied: Ungebundene (untied) Hilfe ermöglicht dem Projektpartner im Entwicklungsland - unter Befolgung der lokalen Beschaffungsregeln - freie Entscheidung über die Herkunftsländer im Zuge der Beschaffung von Dienstleistungen und Waren. Gebundene (tied) Hilfe verknüpft die Hilfsleistung auf die Beschaffung aus dem Geberland oder aus einem eingeschränkten Kreis von Ländern.